117
Kreuz). — Freih. v. d. Knesebeck, S. 115. — Freih. v. Ledebur,1. S. 169.
Hannover, Preussen. Altes, westphälisches Adelsgeschlecht,welches aus Italien und zwar aus dem Geschleckte Valentiui ent-sprossen und im 12. Jahrhunderte nach Westphalen gekommen seinsoll. Dasselbe erscheint urkundlich schon 1231, 1233 und 1242und breitete sich namentlich im Fürstenthume Münster, im Osna-brücksclien etc. aus und erwarb ansehnlichen Besitz. Später ver-breitete sich dasselbe auch nach Holstein und aus Holstein nachDänemark, wo die Familie 1777 immatriculirt wurde. Dieselbe ge-kürt im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derOsnabrUcksclien und Areinberg-Meppenschen Landschaft.
v. d. Dollen.
Im silbernen Schilde ein schräglinks gelegter, abgehauener,schwarzer Stamm, welcher auf der rechten (oberen) Seite zweimal,auf der linken (unteren) aber einmal geastet ist, und aus jedemAste unten ein grünes Blatt treibt. Der Schild trägt einen Helm,auf welchem drei Slraussenfedern, roth, golden, blau, sieben. DieHelmdecken sind schwarz und silbern. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Pomm. Wappenb., II. S. 82 — 84 u. XXXI. — v. Meding,II. S. 133, beschreibt das Wappen nach dem Manuscripte abgegan-gener melden burgischer Familien, welches den Stamm dick und anjeder Seile zweimal geastet mit den oben angeführten Blättern an-nimmt. — Grundmann, S. 37. — Brüggemann, I. S. 149. —v. Hellbach, I. S. 288. — N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 432, undV. S. 133. — Freih. v. Ledebur, I. S. 174.
Preussen. Altes, ursprünglich aus der Altmark stammendesAdelsgeschlecht, als dessen Stammhaus das jetzige DomaiuenvorwerkDolle im Amte Burgstall angenommen wird. Die Familie verbrei-tete sich zeitig nach Meklenburg, wo dieselbe im Anfange des16. Jahrhunderts wieder ausging, so wie nach Pommern, derUckermark etc. In pommerschen Urkunden kommt Busso van derDolle schon 1324 vor, und Busse v. Dollen war von 1380 bis1400 Bürgermeister zu Stettin. Die Familie, aus welcher mehrereSprossen in der königl. preussischen Armee gestanden haben,