Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
115
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sehen Linie, aus welcher Sprossen nach dem GrossherzogthumeBaden und dem Herzogthume Sachsen-Coburg kamen, und derösterreichischen Linie. Früher kam die Familie v. Diemar auchin Schweden vor, und in der königl. preussischen Armee habenmehrfach Glieder derselben gestanden.

v. Dienheim, Freiherren.

Schild mit Schildeshaupte. Das Schildeshaupt von gewöhnli-cher Breite ist silbern, ohne Bild. Im rothen Schilde ein rechtsgekehrter, golden gekrönter, doppelt geschweifter, silberner Löwe.Auf dem Schilde steht ein Ilelm, welcher, zwischen zwei von Silberund ftoth quer getheilten Biiffelshürnern, den Kopf und Hals einesrechtssehenden, gekrönten, silbernen Löwen trägt. Die Helmdeckensind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. v. Hau-stein, I. S. 131135. Siebmacher, I. 122: Rheinländisch (nimmtein schmales Schildeshaupt an und lässt den Löwen auf dem Helmenach rechts und vorwärts sehen). v. Humbracht, Tab. 17 u. 18(giebt ebenfalls ein schmales Schildeshaupt an und tingirt die Ilör-ner im oberen Drittel silbern, in den beiden anderen roth).Schannat, p. 69, hat auf dem Helme einen wachsenden Leoparden. v. Dieding, IL S. 126 u. 127, zunächst nach v. Humbracht mitden Varianten von Siebmacher, v. Ilaltstein etc. Tyroff, I. 8:Freih. v. Dienheim (schneidet den Schild vom Schildeshaupte nichtquer, sondern rund ab und krönt den Hehn mit einer fünfperligenKrone). Siebenkees, I. S. 326. Gauhe, I. S. 420 u. 421.v. Hellbach, I. S. 275. Freih. v. Ledebur, I. S. 167.

Preussen. Eins der ältesten rheinländischen Adelsgeschlech-ter. Die Stammreihe desselben beginnt mit Peter v. D., dessenStammschloss zu Dalheim 1260 die Grafen v. Leiningen zerstörten,und dessen Sohn, Wigand, Kaiser Ludwig von Bayern 1316 mitdem Schlosse Schwabsberg in der Unter-Pfalz belehnte. Die Nach-kommen desselben gelangten zu hohen Ehrcnstellcn an dem kur-pfälz. und kurmainz. Ilofe, wurden auch Träger hoher geistlicherAemter und erwarben namentlich um Mainz Besitz.

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