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158, Und Estor, S. 486—-489 u. Tab. I, nehmen silberne Lilienan. — v. Meding, I. S. 118 (unter Berücksichtigung der eben ge-nannten Schriftsteller). — Supplem. zu Siebm. Wappenb., IV. 10(die Lilien weiss), und XII. 16 (hier mit dem unrichtigen Namenv. Dombach und mit schwarzen Kreuzen statt der Lilien, auch istder Hut oben mit den Pfauenwedeln besteckt). — Tyroff, I. 138(die Lilien silbern). — Württemb. Wappenb., S. 27 u. No. 80 (diedrei Herzen im Schilde sind — ganz aussergewöhnlich — rotli, dieFahnenstangen und die Lilien silbern, und auf dem Schilde liegteine filnfperlige Krone, auf welcher die Helme stehen).
Das bisher besprochene Wappen ist das Wappen der jüngerenLinie, der Linie Dernbach zu Dernbach. Die ältere Linie, die Li-nie v. Dernbach, genannt Graul, ist erloschen (s. unten). Dieselbeführte (Siebmacher, I. 140: v. Derenbach, genannt Graul) im blauen,mit zwölf silbernen Schindeln bestreuten Schilde drei Herzen, wiedie oben beschriebenen, doch waren dieselben golden. Auf demHelme stand ein die Sachsen linkskehrender, geschlossener, blauer,mit den Schindeln und den Herzen des Schildes belegter Adlers-flug, und die Helmdecken waren golden und blau. — Das gräflichv. Dernbachsche Wappen gestaltete sich, wie folgt: Schild geviertmit Mittelschilde. Der Mittelschild enthielt das Stammwappen dererv. Dernbach, genannt Graul. 1 und 4 der Länge nach getheilt:rechts in Silber drei (2 und l) rothe, mit einem silbernen Quer-balken belegte Wecken, links in Gold ein an die Theilungslinie an-geschlossener, halber, schwarzer, Doppeladler; 2 und 3 in Blau einschrägrechter, mit drei blauen Bingen belegter, silberner Balken.Auf dem Schilde standen drei gekrönte Helme. Der mittlere trugeinen offenen, blauen Adlersflug mit den Schindeln und Herzen desStammwappens, der rechte einen aufwachsenden, einwärtssehenden,schwarzen Adler, und der linke zwei blaue Büffelshörner, welchemit dem Balken und den Bingen des 2. und 3. Feldes, das rechtesclirägrechts, das linke schräglinks, belegt waren. Die Decken desmittleren Helmes waren golden und blau, die des rechten schwarzund golden (nach anderen Angaben roth und silbern), und die deslinken blau und silbern. -—• Siebmacher giebt dieses Wappen Bd.VI. 13. -— Weitere Nachrichten über die Familie geben ausser dengenannten Schriftstellern: Gotha Diplom., No. 17; Gauhe, I. S. 412u. 413; Biedermann, Geschlechlsreg. d. Bittersch. im Canton Rhön-Werra, Tab. 216 — 220; v. Hellbach, I. S. 217; Adelsb. d. Kgr.Württemb., S. 416 u. 417.