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Schild zeigen. — Beckmann, VII. S. 210 u. 211 u. Ä. No. 10. —v, Meiling, I. S. 113, nach Beckmann und nach Petschaften. —Tyroff, II. HO (die Löwen berühren einander mit den Vorderpran-licn und sind doppelt geschweift). — Gauhe, I. S. 400. — v. Hell-bach, I. S. 264. — N. Preuss. Adelslexic., I. S. 400 u. 401, undV. S. 120. — Freih. v. Ledebur, I. S. 160.
Anhalt, Preussen. Altes, anhaltsches Adelsgeschlecht, wel-ches in früherer Zeit Rosslow hiess und später Dabier und Daviergenannt wurde, bis letzterer Name allein in Gebrauch kam. Ottound Friedrich v. Rosslow kommen urkundlich schon 1282 vor, undAlbert v. Rosslow, genannt Dabier, erscheint in einer Donation vomJahre 1336. Die Familie fand sich früher namentlich im Zerbst-schen und breitete sich von da weiter aus. Volrad v. D. stand um1634 als Oberst-Wachtmeister in kaiserlichen Diensten, und deriilteste Sohn desselben, Sebastian Wilhelm v. I)., trat in k. dän.Dienste. Später ist die Familie auch nach Preussen gekommen,und Sprossen derselben haben mehrfach in königl. preussischenMilitair- und Civildiensten gestanden. Die Familie ist, wie früher,noch jetzt im Anhaltschen begütert.
v. Dernbach, Freiherren.
Im goldenen Schilde drei im Mittelpunkte des Schildes mitden Spitzen zusammenstossende, schwarze Herzen (somit steht daseine Herz nach oben und rechts, das andere nach oben und links,und das dritte gestürzt in der Mitte nach unten. Auf dem Schildeerheben sich zwei Helme. Aus dem rechten Helme wächst, zwi-schen zwei goldenen Fahnen an dergleichen Turnierstangen, vondenen jede mit einer schwarzen Lilie belegt ist, und die eine rechts,die andere links abfliegt, ein silberner, linkssehender Schwan mitschwarzem Schnabel empor, auf dem linken Helme aber liegt einschwarzer, einem Fürstenhute ähnlicher Hut mit silbernem Ueber-schlage, welcher rechts wie links mit einem Pfauenwedel bestecktist. Die Helmdecken sind schwarz und golden. — Siebmacher, I.140: v. Dermbach zu Dermbach, Hessisch (die Lilien in den Fah-nen sind in der Abbildung nicht tingirt, die „Declaration" sagt aberausdrücklich: die Lilien schwarz). — Schannat, S. 69 (wie Sieb-macher). — v. Ilattstein, III. S. 145 u. Tab. 9. Blumbracht, Tab.