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Y. Dannenberg.
Im von Silber und Blau geschachten Schilde zwei goldeneQuerbalken, so dass jeder dieser Balken zwischen zwei Schach-reiben, jede von neun Feldern, steht. Auf dein Schilde steht eingekrönter Ilelm, welcher einen offenen Adlersflug trägt, dessenFlügel wie der Schild geschacht und belegt sind. Die Helmdeckensind blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften, doch kommenauch Siegelabdrücke mehrfach vor, welche ein goldenes Feld mitdrei Querbalken zeigen, von welchen jeder bald in zwei, bald indrei Reihen von Blau und Silber oder von Silber und Blau, jedeReihe zu neun Feldern, geschacht ist: eine Verschiedenheit, welcheunstreitig von den verschiedenen Abbildungen des Wappens in denWappenbüchern herrührt. Die goldenen Flügel auf dem gekröntenHelme sind dann mit zwei geschachten Balken belegt. — Wappenb.d. Kgr. Hannover, C. 34 und S. 5 (Schild und Helmschmuck wieoben zuerst angegeben) mit zwei einwärtssehenden, goldenen Löwenals Schildhaltern und mit der Devise: lugend ehr und wehr. —Meklenb. Wappenb., XI. 40: v. Danneberg (im goldenen Schildedrei von Blau und Silber in zwei Reihen, jede zu neun Feldern,geschachte Querbalken. Auf dem gekrönten Helme ein offener,goldener Adlersflug, dessen Flügel mit einem der geschockten Bal-ken des Schildes belegt sind). — Siebmacher, I. 172: v. Tannen-berg, Sächsisch (Schild und Helmschmuck wie oben zuerst angege-ben wurde. Der Schach fängt mit Blau an, und die „Declaration"beschreibt den Schild folgendermassen: ein gewürfelter blau undweisser Schild, dadurch über zwerch zwei gelbe Striche). — v. Me-ding, II. S. 117, beschreibt Schild und Helmschmuck nach Siegeln,Gemälden und Petschaften, wie im Eingange dieses Artikels ange-geben wurde, setzt aber hinzu: die Mehresten dieses Geschlechtesfuhren jetzt ein goldenes Feld mit drei Balken, jeden neunmal indrei Reihen blau und silbern geschacht. Auf dem gekrönten Helmeist jeder Flügel mit zwei Balken belegt. — Pfel'finger, I. S. 405,11- S. 371. — Gaube, I. S. 399 u. 400. — N. Preuss. Adelslexic.,V. S. 119 (das Wappen nach Siebmacher, doch ist der Schild alsweiss und blau geschacht aufgeführt). — v. Hellbach, I. S. 261 u.262. — Freili. v. d. Knesebeck, S. 110. — Freih. v. Ledebur, I.S. 159 (in Gold drei von Blau und Silber geschachte Balken).
Hannover, Preussen, Melden bürg. Altes, in UrkundenV| m 1311, 1350 und 1484 vorkommendes, lüneburgisches Adelsge-