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v. Damitz.
Schild silbern und durch einen rotlien Querhaiken getheilt,über welchem, so wie unter welchem ein rechts gekehrter, schwar-zer Eherkopf mit rother ausgeschlagener Zunge und einem hervor-ragenden Zahne steht. Der Helm auf dem Schilde trägt dreiStraussenfedern, silbern, roth, schwarz, welche von einem miteinem Edelsteine besetzten, goldenen Ringe umgeben sind. DieHelmdecken sind rechts schwarz und silbern, links roth und sil-bern. — Abdrücke von Petschaften, von welchen jedoch einigehinsichtlich der Farbe und des Ringes auf dem Helme Abweichun-gen ergeben (s. unten). — Pomm. Wappenb., III. VIII u. S. 18—23 (die Beschreibung giebt die Straussenfedern silbern, roth,schwarz an, auf der Abbildung ist aber die rechtsstehende Federgolden tingirt, wie dies allerdings auch mehrfach angenommen wird,kaum aber richtig sein dürfte, da im Schilde kein Gold vorkommt).— Siebmacher, I. 171. 12: v. Damitz, Sächsisch (nach der „Decla-ralion" ist der Schild blau, die Schweinskopfe schwarz, der Strichin der Mitte roth. Auf dein gewulsteten Helme — die Farbe desWulstes ist nicht angegeben — stehen drei Straussenfedern, roth,weiss und blau, und die Helmdecken sind blau und roth). — Mi-crael, VI. S. 477, giebt zwei wilde Eberköpfe und zwischen densel-ben einen rotlien Raiken im weissen Felde an, und setzt auf denHelm drei Straussenfedern, gelb, roth, schwarz, von denen diemittelste rothe von einem goldenen Ringe mit einem Edelsteineumgehen ist. — Dienemann, S. 335 und No. 16, nimmt abgeris-sene, wilde Schweinsköpfe mit hervorstehender Bewehrung, dieStraussenfedern ohne Ring, und die Helmdecken golden, roth undschwarz gemischt an. — Brüggemann, I. S. 148, tingirt die Fe-dern schwarz, roth, silbern. — v. Meding, III. S. 116 u. 117, be-rücksichtigt die Angaben Micraels und Dienemanns, und tadelt dieSiebmacherschen. — N. Preuss. Adelsl., I. S. 392 u. 393 (nenntdie Kopfe die eines wilden Ebers im silbernen Felde und setzt aufden Helm drei Straussenfedern, silbern, roth, blau, welche voneinem Diamantringe gehalten werden). — Das oben angeführtePomm. Wappenbuch, III. Tab. XI 1, 2 und 3, giebt auch drei alteSiegel der Familie. Das erste mit der Umschrift: Gotscalc Dametze,vom Jahre 1405, zeigt zwischen einem schrägrechten Balken zweischrägreehts gelegte Eberköpfe, das zweite mit der Umschrift: UlricDamece, vom Jahre 1477, ergiebt einen Querbalken, doch scheinen