104
theiltes Feld in demselben erscheint, oben rotli und ohne Bild,unten aber in vier Reihen, jede zu fünf Plätzen, von Silber undSchwarz geschacht. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 109. — v. Ilell-bach, I. S. 257: v. Dachenhausen, Tachenhausen.
Hannover. Altes, ursprünglich rheinländisches, dann schwä-bisches Adelsgeschlecht, welches schon im Anfange des 15. Jahr-hunderts vorkommt und aus welchem Albrcchl v. Tattenhausen —-so gieht das ohen angeführte Wappenbuch des Costnitzer Concilsden Namen an — dem Concile zu Costnitz (1414—1418) bei-wohnte. Zu Anfange des 18. Jahrhunderts kam die Familie nachHannover und zwar, wie Freiherr v. d. Knesebeck sagt, mit demObersten v. Dachenhausen.
v. Daehne.
Schild geviert: 1 in Blau eine silberne Lilie und unter der-selben rechts und links ein achtstrahliger, silberner Stern; 2 inRoth ein rechts gekehrter, goldener Lüwe; 3 in Gold zwei mitden äusseren Seiten gegen einander aufrecht gestellte, rolhe Rad-felgentheile ohne Speichen, und 4 in Roth sieben (1, 2, 1, 2 u. 1)goldene Pfeilspitzen. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,aus welchem der Lüwe des 2. Feldes aufwächst. Die Helmdeckensind roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb.d. Kgr. Hannover und d. Herz. Braunschweig, F. 10 u. S. 5 (dieBeschreibung der Wappen gieht sieben [2, 3 und 2] Pfeilspitzenan). — Tyroff, I. 209, tingirt das 4. Feld blau und setzt in das-selbe, dem Anscheine nach, sieben (1, 2, 1,2 und 1) silberneTulpen ohne Stengel, krönt auch den Helm nicht: eine Angabe,welche alle Berücksichtigung verdient, da das in Bede stehendeTyroffsche Werk in Bezug auf die, hei in den kursächs. Reichs-vicarialen erfolgten Standeserhöhungen verliehenen Wappen einemeist sehr gute Quelle ist.
Braunschweig. Johann Christoph Daehne, herz, braunschw.Agent im Harze, wurde im kursächsischen Reichsvicariate, 1. Juni1792, in den Adelstand erhoben.