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2 (1855)
Entstehung
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mittleren Ilelme erschien der preussische Adler: alles Uebrige ver-hielt sieb wie im freiherrlichen Wappen.

Preussen. Abraham v. Czettritz, Ober-Steuereinnehmer zuSchweidnitz und Jauer, Herr auf Schwarzwaldau etc., erhielt 1734vom Kaiser Carl VI. den böhmischen Freiherrenstand, und die En-kel desselben, Carl Abraham Oswald Freiherr v. Czettritz und Hein-lich Siegmund Freiherr v. Czettritz, vom Könige Friedrich Wil-helm II. von Preussen, 15. Oct. 1786, den preussischen Grafen-stand, welcher im Mannsstamme wieder erloschen ist. Carlv. Czettritz, Landrath des Jaüerschen Kreises und Herr auf Kolb-nitz, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm IV., 15. Oct. 1840, inden Freiherrenstand erhoben.

v. Dachenhausen.

Schild mit Schildeshaupte. Das Schildeshaupt ist roth, ohneliild, und der Schild von Silber und Schwarz in vier Reihen, jedezu fünf Feldern, geschacht. Auf dem Schilde steht ein Helm, wel-cher einen ollenen Adlersflug trägt, dessen Flügel ganz, wie derSchild, getheill sind, d. h. unter dem rothen Obertheil derselbenerscheint das Schach von Silber und Schwarz. Die Hehndeckensind schwarz und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wap-penbuch d. Kgr. Hannover, C. 34 u. S. 5 (mit zwei einwärtssehen-den, goldenen Löwen als Schildhaltern und mit der Devise: tugendehr und wehr): Siebmacher, I. 110: Schwäbisch (langt dasSchach mit Silber an. DieDeclaration" sagt: das Obertheil amSchilde roth, das Untertheil schwarz und weiss geweckelt. DieFlügel wie der Schild). v. Meding, III. S. 113 u. 114, nimmtzunächst nach einem mit Farben gestochenen Petschafte ein rothesSchildeshaupt und einen in vier Reiben von Schwarz und Silbergeschachten Schild an, erwähnt dann Siebmachers Annahmen undgeht zuletzt auf die Abbildung in dem früher so seltenen, jetzt aberdurch die Remühungen des Freih. v. Stilll'ried-Rattonitz und Dorstsv. Schatzberg leicht zugängigen Werke Grünebergs: Wappen der geist-und weltlichen Herren, die auf dem Concilio zu Cosftnitz gewesensind (Augsburg 1488. Fol. u. Frankf. 1575), über. In diesem Werkeist das Wappen unter dem Namen: Albrecht v. Tettenhausen soabgebildet, dass eigentlich kein Schildeshaupt, sondern ein quer ge-