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2 (1855)
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mit einem roth silbernen Wulste bedeckten Helm sechs wechsels-woise rotbe und silberne Straussenfedern, von denen drei siebrechts, drei links kehren. Gauhe, I. S. 363 u. 364. Freib.v. Krohne, I. S. 155. v. Hellbach, I. S. 243. N. Preuss.Adelslexicon, V. S. 110 (giebt das Wappen richtig, nur ist dasCitat: Siebmacher, III. 175, welches auch v. Hellbach anführt, un-richtig« da a. g. 0. ein ganz anderes Wappen, das der schweize-rischen Familie v. Kornberg, steht). Freih. v. d. Knesebeck,S. 106. Freih. v. Ledebur, 1. S. 147 u. 148.

Hessen, Hannover, Preussen. Nach Gauhe u. A. unterBerufung auf Dillichius, Chron. von Hessen, ein altes Adelsgeschlechtin Unterhessen an der Fulda, welches vor Alters mit anderen Adels-familien den Burgsitz zu Trefurt hatte, nach neueren Schriftstellernaber ein rilterbiirtiges hessisches Adelsgeschlecht, dessen Stamm-vater Wilhelm Freiherr v. C., Sohn des Landgrafen Wilhelm IV. vonHessen und der Margaretha v. d. Sahla war. Derselbe soll 1582den Namen von dem aufgehobenen hessischen Kloster Cornberg mitder Herrschaft Auburg und Wagenfeld in der Grafschaft Hoya er-halten haben. Die Familie breitete sich in Hessen, Preussen,Hannover etc. aus, erwarb in Hessen, Westphalen, Thüringen, derProvinz Brandenburg, Sachsen-Weimar etc. bedeutenden Grund-besitz, und Sprossen derselben kommen in kurhessischen Militair-und in k. preussischen etc. Staats- und Kriegsdiensten mehrfachvor. Was die oben erwähnte Vereinigung der Namen und Wap-pen v. Cornberg und v. Bortfeld anlangt, so erhielt, auf Ansuchendes kurbraunschw.-lilneb. Oberhauptmanns Adam v. Cornberg undseiner Ehegattin, Ilse Anna v. Bortfeld, dann Mette Catharina venv.v. Kragen, geb. v. Bortfeld, und Hedwig Dorothea v. Bortfeld,Ersterer vom Kaiser Joseph 1., laut Diploms d. d. Wien, 22. März1708, nach gänzlichem Erlöschen des Mannsstammes des alten, imGandersheimischen sehr begüterten Geschlechts v. Bortfeld, die Er-Iauhniss zur Annahme und Fortführung des Namens und Wappensletzterer Familie neben dem seinigen.

v. Cortenbach, auch Freiherren.

Im goldenen Schilde drei schrägrechte, rotbe Balken. Auf demSchilde steht ein, mit einem von Gold und Roth fünfmal gewunde-