nen Wulste bedeckter Helm, welcher den, wie der Schild tingirlenund belegten Rumpf eines vorwärtssehenden Jünglings trügt. Der-selbe ist mit einem runden, rothen Krämphute bedeckt, welchervon einer goldenen Schnur umgeben ist, an deren rechts und linksherabfliegenden) Ende drei (1 und 2) Quasten hängen. Die Helm-decken sind rotli und golden. — Abdrücke von Petschaften. —Wappenb. d. Pr. Rheinprov., II. XIV. 27 u. S. 129. — Siebmacher,1. 132: Rheinländisch (der Schild ist von Roth und Gold sechsmalschriigrechts getheilt, der Helm nicht gewulslet und der Rumpf, wieder Schild getheilt und tingirt, ist rechts gekehrt und trägt einespitzige, rothe Mütze, welche über dem Aufschlage von einer gol-denen Binde, deren Enden nach links fliegen, umgehen ist. Die„Declaration" sagt: ein roth und gelb gehalkter Schild.) — v.Stei-nen, I. XII. 2 und S. 1240 (der Schild ist silbern mit drei schräg-rechten, rothen Balken, der Rumpf wie der Schild tingirt und be-legt, und der Kopf mit einer runden, rothen Mütze mit dergleichenUeberschlage bedeckt, welche unter dem Kinn mit zwei rothenBändern gebunden ist, deren Enden nach den Seiten fliegen. DieHelmdecken sind roth und silbern). — v. Meding, I. S. 103 (zu-nächst nach v. Steinen und dann nach Siehmacher). — Suppl.zu Siebm. Wappenb., I. 23 (der Schild ist golden und der Kopfdes Jünglings mit einem rothen Hute, wie ein Cardinalshut, bedeckt,welcher auf beiden Seiten mit verschlungenen Schnüren und sechs[1, 2 und 3] herabhängenden Quasten geschmückt ist). — TyrofT,I. 283 (wie oben beschrieben, nur statt der Helmdecken ein rother,golden gefütterter Wappenmantel). — Robens, II. S. 177—185(wie zuerst angegeben). — Fahne, I. S. 69, beschreibt das Wappenwie folgt: Das Wappen sind drei rothe rechtsschräge Querbalkenim Fehle und auf dem Helme ein wachsender Mann in den Wap-penfarben mit rothem Cardinalshute. — v. Hellbach, I. S. 244. —Freih. v. Ledebur, I. S. I48.
Preussen, Belgien. Adrian und Alexander v. Cortenbachwurden vom Kaiser Ferdinand IL, 17. März 1626, in den Reichs-freiherrenstand erhoben. — Altes, aus dem Limburgischen, wo dasgleichnamige Stammhaus liegt, stammendes Adelsgeschlecht, auswelchem Goswin v. Cortenbach schon im 14. Jahrhunderte vorkommt.Die Familie breitete sich später im Jülichseben, Bergischen undCülnischen aus und gelangte auch in die Marken und nach West-phalen.