Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
94
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v. Cornberg, Freiherren.

Schild quer getlieilt: oben in Silber ein rechts gekehrter, leo-pardirter oder gehender, doppelt geschweifter, rother Löwe; untenin drei Reihen, jede von fünf Feldern, geschacht. Die Felder derersten Reihe sind blau, silbern, roth, silbern, blau, die der zweitensilbern, roth, blau, roth, silbern, und die der dritten roth, blau,silbern, blau und roth. Auf dem Schilde steht ein mit einem vonRoth und Silber siebenmal gewundenen Wulste bedeckter Helm,welcher zwei von Silber und Roth stufenweise, das rechte mit einerrechten, das linke mit einer linken Stufe quer gelheilte BülTelshür-ner tragt. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrückevon Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. ! (mit zweivorwärtssehenden, doppelt geschweiften, rothen Löwen als Schild-haltern.) v. Hattstein, 1. S. 108 (die Felder der ersten Reihe desSchachs sind roth, silbern, roth, silbern und roth, die der zweitensilbern, roth, blau, roth, silbern, und die der dritten roth, blau,roth, blau, roth. Der Helm nicht gewulstet, die Hörner ohne dieStufe quer getlieilt, und die Helmdecken roth, blau und silbern).v. Meiling, III. S. 110 (nach v. Hattstein, doch mit der sehr zubeachtenden Angahe, dass im kaiserlichen Diplome von 1708 UberVereinigung des Namens und Wappens derer v. Bortfeld mit demv. Cornbergschen Namen und Wappen ^s. unten] nur ein Schachvon Blau und Roth angegeben sei. Die stufenweise Theilung derHorner ist im genannten Diplome nicht angegeben). Supplem. zuSiebm. Wappenb., IV. 10 (die Felder der zweiten Schachreihe sind,offenbar falsch, silbern, roth, silbern, roth, silbern, und die derdritten roth, blau, roth, blau, roth angegeben. Der Ifehnschmuckwie bei v. Hattstein). Der Schild des Wappens derer v. Cornberg,genannt Bortfeld, war (v. Meding, Iii. S. 110 u. 111) geviert undtrug zwei Helme: 1 und 4 und rechter Helm zeigte den Corn-bergschen Schild mit blau-rothem Schach und Helmschmuck,2 und 3 und linker Ilelm den Bortfeldschen: in Silber zwei kreuz-weise über einander liegende, rothe Lilien mit Stengeln, und in derMitte einen goldenen Herzschild mit einem schwarzen Andreaskreuze,und auf dem gekrönten Helme acht wechselsweise silberne undrothe Slraussenfedern. Die Helmdecken sind rechts blau und sil-bern, links roth und silbern, und in der Mitte schwarz und golden. Siebmacher (1. 171: v. Bortfeld, Sächsisch) giebt. im silbernenSchilde nur die zwei gekreuzten rothen Lilien, und setzt auf den