Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
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Helm des anderen Siegels trägt eine silberne, mit einem griinenPfauenschweife besteckte Säule, neben welcher ein schwarzer Hirschläuft. Derselbe ist mit einer rothen Turnierdecke belegt, und dersilberne Balken bat sechs Spitzen. Der Ilirscb kommt schonauf einem Siegel von 1345 vor, und zwar mit ausgeschlagenerZunge und mit einer Turnierdecke, welche um den Hals herum-läuft und in zwei längeren Streifen bis an die Klauen herab-hängt. Der Balken zeigt fünf Spitzen. Wappenbuch d. Königr.Hannover, C. 12 und S. 5 (der Balken hat oben drei ganze undzwei halbe, und unten zwei ganze und zwei halbe Spitzen, derSchaft ist mit drei Pfauenfedern besteckt, und der Hirsch schwarz.Als Schildhalter sind zwei goldene, einwärtssehende Greife ange-nommen, und die Devise ist: Perseverando). Meklenb. Wappenb.,X. 37 (ganz wie oben beschrieben, nur ist der Helm mit einemvon Roth und Silber siebenmal gewundenen Wulste bedeckt).Siebmacber, I. 179: v. Campen, Braunschweigisch (der Balken,welcher in derDeclaration" als Sparren aufgeführt wird, bat obendrei ganze und unten zwei ganze und zwei halbe Spitzen, derIlirscban seiner Farbe" springt links, und die Säule ist mit. drei[2 und 1] Pfauenfedern besteckt). Spener, I. S. 328. AugustaeBeichlingiorum Origines (das Wappen auf der beigegebenen Ahnen-tafel nach Siebmacher, doch gehört nach Allein dieses Wappen garnicht in diese Schrift, welche zu ihrer Zeit so bekannt war. ImBeiohlingenschen Stammbaume stellt die Familie: a Campen inDünsen. Die Campen v. Deensen führen ein ganz anderes Wap-pen, s. Siebmacher. I. 179 No. 7)! v. Meding, I. S. 94 u. 95,hält sich, unter Angabe der erwähnten alten Siegel und Abbildun-gen, an Steffens. Steffens, Geschl.-Gesch. d. Hauses v. Campen-Isenbüttel. Zelle, 1783. Freih. v. Krohne, I. S. 139 u. 335.v. Ilellbach, I. S. 217. Freih. v. d. Knesebeck, S. 103. Freih.v. Ledebur, I. S. 131 (giebt das Wappenbild als Zickzackbalken).

Hannover. Eins der ältesten und angesehensten lüneburgi-schen Adelsgeschlechter, welches früher mehrfach mit anderen gleich-namigen Adelsfamilien, namentlich mit den braunschweigiscben Fa-milien: Campen v. Deensen oder Stadt Oldendorf und Campenv. Kirchberg, so wie mit der hannoverschen Familie v. Campen anlPoggenhagen verwechselt worden ist, so dass frühere Schriftstellersehr vorsichtig zu benutzen sind. Steffens (a. a. 0.) hat in die ge-sammten Familien v. Campen Licht gebracht und ergiebt genauereNachweise, so weit dieselben nur möglich sind. Die hier in