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Preussen. Altes, bergisches Adelsgeschlecht, welches auf demSchlosse Calcum hei Düsseldorf, früher Calicheim und Calcheim ge-schrieben , schon 1167 vorkommt. Die Familie erwarb 1302 Lo-hausen hei Düsseldorf und 1485 Leuchtenberg oder Leuchtmar inderselben Gegend und schied sich in zwei Linien, von welchen dieeine sich Calcum, genannt Lohausen, die andere Calcum, genanntLeuchtmar, schrieb. Wilhelm v. Calacheim erscheint 1167 als Vasallder Aehtissin Hildegund zu Meer, Arnold, Hitler, 1236 etc. Einezusammenhängende Abstammung der Familie, welche in den Rhein-landen bedeutenden Grundbesitz erwarb, giebt von der zweitenHälfte des 16. bis zu der des 18. Jahrhunderts Fahne a. a. 0. —Das Wappenbuch der Preuss. Rheinprovinz führt die Familie unterdem nicht immatriculirten Adel derselben auf.
v. Campe (Campen) zu Isenbüttel, Freiherren.
Im rothen Schilde ein zehnmal gezogener, oder oben fünfganze, unten aber vier ganze und zwei halbe Spitzen zeigender,silberner Querbalken. Auf dem Schilde sieht ein Helm, welchereine goldene, mit drei Straussenfedern besteckte Säule trägt, vorwelcher ein mit einer rothen, mit dem silbernen, spilz gezogenenBalken des Schildes belegten, herabhängenden Decke bedeckterEdelhirsch mit achtendigem Geweihe nach der Rechten frei vorübergeht. Von den Straussenfedern sind die äusseren silbern und derüberhängende Theil roth, die mittlere aber roth und der überhän-gende Theil silbern. Die Helmdecken sind roth und silbern. —Nach Sie Ifens (s. unten) und nach Abdrücken von Petschaften. Aufdem ältesten bekannten Siegel der Familie von 1297 erscheint dersilberne, in langen Spitzen gezogene Raiken ganz wie angegebenwurde, der dreieckige Schild aber ist schwarz, oder eisenfarbig, undein Siegel von 1320 giebt als Helmschmuck einen Pfauenwcdel vonfünf Federn an. — Siegel von 1330, 1344 und 1368 zeigen dieSpitzen eben so geformt, spätere Siegel zeigen bald mehr, baldweniger Spitzen, meist fünf, selten vier, noch seltener drei. Zweialte Wappen der Familie ergehen in Roth den silbernen, gezacktenBalken. Auf dem einen von 1530 ist der Helm mit einem roth-silbernen Wulste bedeckt und trägt zwei rothe, mit einem gestürz-ten, silbernen Sparren belegte Stierhörner ohne Mündung. Der