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Rede stehende Familie soll aus Blankenburg stammen und erscheintin Urkunden schon 1201, 1259 und 1272. In Blankenburg kommtdieselbe bereits 1258 vor, und 1336 erwarb das Geschlecht auchin der Altmark Grundbesitz. — Isenbüttel ist ein Gut im Lünebur-gischen, welches schon 1515 in der Hand derer v. Campen warund nebst Nienhagen und Wettmarshagen noch jetzt der Familiezusteht, welche in Folge dieser Besitzungen im Königreiche Hanno-ver zu dem ritterschaftlichen Adel der Lüneburgischen Landschaftgehört.
v. Cancrin.
Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein mit dem Kopfe nach derrechten Seite quer gelegter, rother Krebs; 2 und 3 in Blau zweisilberne Querbalken, von welchen jeder mit zwei neben einandergestellten, sechsstrahligen, schwarzen Sternen belegt ist. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem zwischen einem of-fenen, schwarzen Adlersfluge zwei gegen einander gekehrte, rotheKrebsscheren aufwachsen. Die Helmdecken sind rechts roth undgolden, links blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Suppl. z. Siebm. Wappenb., XL 22. — Adclsh. d. Grossh. Baden,S. 242 u. 243 (die Krebse im Schilde und die Krebsscheren aufdem Helme sind irrthümlich silbern tingirt, und die Felder 2 und3 undeutlich und unrichtig, wie folgt, beschrieben: in silbernerKeldung drei blaue Querstreifen, der silberne Grund ist mit viergoldenen Sternen besäet).
Baden. Eine vom Kaiser Joseph II. durch Dipl. d. d. Wien,26. Aug. 1786, in den Reichsadelstand erhobene Familie, welcheaus Hessen -Rothenburg stammt, in der ehemaligen LandgrafschaftNiederhessen Güter besass und, nach Verlust derselben in der Zeitder französischen Revolution, in zwei Zweigen auswanderte, vonwelchen der eine nach Russland, der andere nach Baden sich be-gab und in beiden Staaten sich fortpflanzte. Der eigentliche Nameder Familie war Krebs. Samuel Krebs, um 1636 Pfarrer zu Jes-burg in Hessen, nannte sich nach der Sitte der damaligen ZeitCancrinus, und Ekhard Cancrin war um dieselbe Zeit Prediger zuFritzlar und wurde später nach Cassel berufen. — Der Stammvaterdes Zweiges in Baden war Ludwig v. Cancrin, geb. 1773 zu Hanauund Sohn des Bergraths v. C. Derselbe blieb 1812 als Oberst