Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
76
Einzelbild herunterladen
 

76

derts gegeben hat. Die Familie erwarb im Kreise Bergheim undRheinbach Grundbesitz und ist in die Adelsmatrikel der preussi-schen Rheinprovinz unter No. 45 (Anton Ignaz v. Buschmann,Cüln, 19. Juni 1829) eingetragen.

v. Busse.

Im blauen Schilde ein goldenes Passionskreuz, welches unten(rechts und links und im Schildesfusse) von drei rothen, fünfblätte-rigen, golden besaamten Rosen begleitet ist. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, auf welchem das Kreuz des Schildes steht.Die Helmdecken sind blau und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Dorst, Allg. Wappenb., II. S. 115.

Sachsen. Dr. Friedrich Goltlieb Busse, k. sächs. Bergcom-missionsrath und Professor der Mathematik an der Bergacademie zuFreiberg, wurde mit seinem Sohne, Friedrich Rudolph Busse, vomKönige Friedrich August I. von Sachsen, laut Diploms d. d. Dres-den, 29. Juni 1811, in den Adelstand des Königreichs Sachsen er-hoben. Die Familie ist von den gleichnamigen preussischen Adels-familien wohl zu unterscheiden.

v. Calcum, genannt Lohausen.

Im goldenen Schilde ein rother Querbalken, von drei rothenRingen, zwei neben einander über dein Balken und einer unterdemselben, begleitet. Auf dem Schilde steht ein Helm, aus wel-chem der Kopf und Hals eines rechtssehenden, goldenen Hundesmit rother ausgeschlagener Zunge hervorwächst, dessen Hals mitdem Querbalken und den Ringen des Schildes belegt ist. Die Helm-decken sind roth und golden. Abdrücke von Petschaften, vonwelchen das eine den Hund links sehen und den Schild rechts voneinem einwärtssehenden, goldenen Lüwen, links von einem silber-nen Einhorne halten lässt. Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz,II. XIII und S. 129: v. Calckum, genannt Lohausen. Robens,Elementar-Werk, II. 10. Vetter, Authent. Samml. etc., S. 15.Fahne, I. S. 61. Freih. v. Krohne, 1. S. 136137 u. 335.v. Hellbach, I. S. 215: Calchheim, Calcum, Kahlhun, Kaliumv. Lohhausen. Freih. v. Ledebur, I. S. 130 u. 131.