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Hennegau. Roland ßnirette kommt schon 1304 vor und PeterBuirette war 1360 Grossvogt der Grafschaft Ilennegau. Der erstebekannte Sitz des Geschlechts war Oehlefeld. In den Religions-unruhen verliess dasselbe das Hennegausche und liess sich theilsin der Gegend von Aachen, theils in England und Schweden nie-der. Aus der Aachener Linie stammte Jacob de Buirette, dessenSohn Isaac sich 1660 nach Nürnberg wendete. Letzterer, kur-brandenb. und später k. prenss. Rath, war Resident in Nürnberg,der steiermärkischen Landschaft Grenz -Pagator etc., und erhieltvom Kaiser Leopold I., laut Diploms d. d. Wien, 29. Nov. 1691,eine Bestätigung seines Adels unter Ertheilung des Reichsadels mitdem Prädicate: v. Oehlefeld. Der Sohn desselben, Daniel B. v. 0.,erwarb Wilhelmsdorf, Hassenherg und Strahlenfels in Franken. Vondemselben stammte Isaac Daniel B. v. 0., gest. 1749, k. preuss.und brandenburg. Geb. Kriegsrath, Minister bei dem fränkischenKreise etc., und der oben genannte Freiherr Johann Gustav Adolph11. v. 0., welcher den Stamm durch den Freiherrn Carl Ludwigfortpflanzte, von welchem vier Sühne entsprossen sind. Die Fami-lie ist in Mittelfranken mit Wilhelmsdorf und llclmstädt begütert.
Y. Buschmann.
Im silbernen Schilde auf grünem Boden ein grün belaubterBaüm, welcher am Stamme an blauem Bande mit einem das Mund-stück linkskehrenden, goldenen Ilifthorne behängt ist. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher das beschriebene Wap-penbild trägt. Die Ilelmdecken sind rotli und golden. — Wappenb.d. Preuss. Rheinprov., I. XX. 40. — Siebmacher, III. 134: DieBuschmaner, Westphälisch (das Horn ist nicht angegeben). — Fahne,1. S. 58 u. 59, giebt das Wappen, wie beschrieben, mit dem amBaume hängenden Hörne, auf dem Helme aber wiederholt sich dasWappenbild zwischen zwei Federn, von welchen die rechte grün,die linke golden ist. — N. Preuss. Adelslexic., V. S. 90. — Freih.v. Ledebur, I. S. 127.
Preussen. Altes, in Cöln beamtetes und Stillen einverleib-te s P atriciergeschlecht, welches seit der zweiten Hälfte des 17. Jahr-hunderts mit dem Adelsprädicate vorkommt und von welchem Fahneeine Abstammung vor Ende des 16. bis zu dem des 18. Jahrhun-