Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
69
Einzelbild herunterladen
 

69

Haunzenstein, k. bayer. Kämmerer und ehemaliger Landrichter zuLaber und Luppurg. Der Bruder desselben war Ferdinand, geb.1748, Domherr des ehemaligen Hochstifts Augsburg.

v. Bressler u. Sternau.

Schild durch einen rothen, mit drei neben einander stehenden;sechsstrahligen, silbernen Sternen belegten Querbalken getheilt.Oben in Gold ein rechtssehender, golden bewehrter, schwarzer Ad-ler; unten in Schwarz ein goldener Pfahl. Auf dem Schilde stelltein gekrünter Helm, welcher einen offenen Adlersflug trägt, dessenFlügel durch einen mit einem Sterne, wie die im Schilde, belegtenrothen Querbalken in eine obere, goldene und eine untere, schwarzeHälfte getheilt sind. Die Ilclmdecken sind rechts schwarz und gol-den, links roth und silbern. Leupold, I. 1 S. 160 u. 161.Megerle v. Mühlfeld, S. 165 u. 166, und Ergzgsbd., S. 126.v. Hellbach, I. S. 188.

Oesterreich. Die Gebrüder Bressler: Maximilian, bei demk. k. Hofwirthschafts-Revisor bedienstet, Ernst, k. k. bülun.-österr.Hofagent, und Joseph, k. k. Lieutenant, wurden von der K. K.Maria Theresia, 12. April 1776, mit dem Prädicate: v. Bresslerund Sternau, in den erbländisch-österreichischen Adelstand, undErnst v. B. und St. vom Kaiser Leopold II., 1790, in den Reichs-ritterstand erhoben. Dieselben waren die Söhne des Lorenz Fer-dinand Bressler, Kämmerers, Rentmeisters und Grund-Buchhaltersbei (lern Canonicatstifte Kloster-Neuburg unweit Wien, welcher ausSchlesien nach Oesterreich gekommen war. Ernst Ritler v. B. u.St. pflanzte den Mannsstamm durch drei Söhne, neben zwei Töch-tern, fort. Die von Leupold unter Verweisung auf Sinapius, I.S. 296, und 11. S. 545, angenommene Verbindung dieser Familiemit der schlesischen Familie v. Bressler, in welche 1792 der Reichs-grafenstand kam (Grafenh. d. Gegenw., I. S. 121 u. 122), scheintsich durch den Mittelschild des gräflichen Wappens: quer getheilt,oben in Gold ein aufwachsender, schwarzer Adler, unten in Schwarzein goldener Pfahl, zu bestätigen.