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v. Breuning.
Im silbernen Schilde drei unter einander gestellte blaue Spar-ren und unter jedem Sparren eine blaue Lilie. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher einen die Sachsen linkskehren-den, geschlossenen, schwarzen Adlersflug trägt, dessen Flilgel (derhinlere ist links vor dem vorderen sichtbar) mit einem silbernenPfahle, welcher mit den Sparren und den Lilien des Schildes be-lastet ist, belegt sind. Die Helmdecken sind blau und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz,I. XVI. 32. — Suppl. zu Siebm. Wappenb., X. 9. — Wappenb. d.Kgr. Rayern, IV. 92, und XII. 45 (beide Abbildungen sind gleich),— v. Lang, S. 304. — v. Hellbach, I. S. 189. — Freih. v. Lede-bur, I. S. 105.
Bayern, Preussen. Johann Christoph Breuning, kurcüln.Geb. Rath und Deutschineislerlicher Hofcanzler, wurde vom KaiserFranzi., 10. Juni 1757, in den Reichsadelstand erhoben. Derselbestammte aus der jetzt württemb. Stadt Ehingen a. d. Donau, undNachkommen desselben haben sich in Bayern und Preussen ver-breitet. v. Lang fand zwei seiner Enkel in die Adelsmatrikel desKönigreichs Bayern eingetragen, und der Adelsmatrikel der Preuss.Rheinprovinz ist die Familie unter No. 33 u. 91 (Johann Philippund Christoph v. IL, Kerpen und Cöln, 21. Juli 1829) einverleibt.
v. Britzke (Brietzke).
Im silbernen Schilde ein sechsstrahliger, rother Stern. Auf demSchilde steht ein mit einem roth-silbernen Wulste bedeckter Helm,welcher drei Straussenfedern, roth, silbern, roth, trägt. Die Helm-decken sind roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Siebmacher, I. 174: Märkisch. — Tyrolf, IL 141, und Wappenb.d. Sachs. Staaten, I. 88 (der Wulst ist von Silber und Roth ge-wunden und die Straussenfedern sind sämmtlich roth). — Beck-mann, Anhalt. Ilist., VII. S. 207—210 und Tab. A. No. 9 (tingirtdie Straussenfedern silbern, roth, silbern). — Grundmann, Vers,einer Uckerm. Adelshist. — Gaube, I. S. 254 u. 255. — v. Döll-bach, I. S. 190. — N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 310 u. 311- —Freih. v. Ledebur, I. S. 107.