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nach dem Diplome von 1785, welches mit den Wappenschilden vonOesterreich und Ungarn vermehrt ist. — v. Lang, S. 105. —v. Hellbach, I. S. 187.
Bayern. Franz Gottlieb Brentano de Cimarolli, kurpfalz.Ilauptpfleger zu Laber und Luppurg, wurde vom Kaiser Joseph II.im Jahre 1787 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Megerlev. Mühlfeld, S. 40 u. 41, giebt über diese Erhebung Folgendesan: „Brentano de Cimarolli, Alois und Franz, mit ihren Brüdern,im Jahre 1785 in den erbländischen, und Franz Gottlieb, kurpfalz.Ilauptpfleger zu Laber und Luppurg, dann Georg Anton, k. franz.Oberst und Aide de Marechal du logis, im Jahre 1787 in denReichsfreiherrenstand." — Weitverzweigtes, ursprünglich italieni-sches Geschlecht, welches später sich in Oesterreich und Bayernmit mehreren Beinamen ausgebreitet hat, und in welches mehrfacheStandeserhebungen gekommen sind. In Oesterreich erhielt FranzBrentano-Grianta vom Kaiser Leopold I. 1703, und Cajetan Brentano,Seidenfabrikant, vom Kaiser Joseph IL 1765 den Adel. In Bayernwurde Balthasar Brentano ä Moretto, kurpfalz. Medicinalrath und Ilof-apotheker in München vom Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz,17. Sept. 1790, in den Adelstand erhoben, und die Familie Bren-tano Mezzegra erhielt vom Könige Max. Joseph von Bayern, 7. März1808, ein Adelserneuerungs- und Edelndiplom. Die Brentano äMoretto und die eben angeführten Edeln v. Brentano Mezzegrasind, so viel bekannt ist, im Mannsstamme erloschen, doch ist ineinen anderen Zweig der Familie Brentano Mezzegra, und zwar inder Person des Carl Brentano-Mezzegra, Privatier in Augsburg, vomKönige Ludwig I. von Bayern, 7. Nov. 1846, der Adelstand desKönigreichs Bayern mit dem Wappen der Edlen v. Brentano-Mez-zegra (Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein rechtssehender, gekrön-ter, schwarzer Adler; 2 und 3 in Silber ein blauer Querbalkenund auf dem gekrönten Helme der Adler des 1. und 4. Feldeszwischen zwei silbernen mit einem Querbalken belegten Biiffels-hörnern) gekommen. Der Schild der Brentano ä Moretto war ge-viert: 1 in Gold eine silberne Schlange, 2 in Roth ein silbernerLöwe, 3 in Silber ein goldener Mörser mit in demselben liegenderPistille, 4 in Blau ein mit Laub umkränzter Kopf, und auf demHelme ein aufwachsender, schwarzer Adler. — Die hier in Redestehenden Freiherren Brentano v. Brentheim stammen von demoben erwähnten Freiherrn Franz Gottlieb ab. v. Lang (a. a. 0.)giebt über denselben Folgendes an: Franz Gottlieb, geh. 1755, auf