Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
67
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lijoll die Familie vom Kaiser Ferdinand III., 12. Oct. 1G48, welchesDiplom Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg, 20. April1668, anerkannte. Von der Milte des 17. Jahrb. an erwarb die Fa-milie in Pommern und in der Neumark bedeutenden Grundbesitz.Jetzt ist die Familie, aus welcher zahlreiche Sprossen in k. preus-sischen Staats- und Militairdiensten zu hoben Ehrenstellen gelangtsind, im Schievelbeiner-, Stolper- und Caminseben Kreise angesessen.

Brentano v. Brentheim, Freiherren.

Schild quer getheilt und durch einen darüber gelegten Pfahlgeviert. Im rothen Pfahl ein goldener Anker, an welchem ein gol-dener, mit zwei schwarzen, eisernen Querreifen beschlagener Ei-mer hängt. 1 in Gold ein aus dem Pfahle halb nach rechts her-vortretender, schwarzer Greif mit goldenem Schnabel und rotherausgeschlagener Zunge; 2 in Gold, zwischen zwei die Sachsen gegeneinander kehrenden, von sich gesonderten, schwarzen Adlerstlügelu,eine schwebende, kleine blaue Raule; 3 in Schwarz eine aufrechtgestellte, einwärts gekehrte, gekrönte, silberne Schlange, und 4 inSchwarz ein einwärts gekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter,goldener Löwe. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherren-krone und auf derselben erheben sich drei gekrönte Helme. Dermittlere Hehn trägt einen golden bewehrten, schwarzen Doppeladler;aus dem rechten Helme wächst, zwischen zwei von Gold und llothmit gewechselten Farben quer getheilten Büffelshörnern, ein einwärts-gehender, schwarzer Greif mit goldenem Schnabel und rother aus-geschlagener Zunge auf, und auf dem linken Helme steht, zwischeneinem offenen, schwarzen Adlerslluge, die kleine Raute des 2. Fel-des und auf dieser der Anker des Pfahles. Die Helmdecken sindschwarz und golden. (Feld 1 und 2, so wie der Pfahl, sind Suppl.z. Siebm., VII. 17, und Tyrolf, I. 30 mit dem rechten und linkenHelme das Stammwappen Feld 3 und 4, die Freiherrenkrone undder mittlere Hehn sind bei Erbebung in den Freiherrenstand hinzu-gekommen). Abdrücke von Petschaften. Wappenb. des Kgr.Bayern; II. 72. v. Ilefner, II. 25 und S. 29 (der Greif im1. Felde tritt mehr als zur Hälfte aus dem Pfahle hervor, und derLöwe im 4. Felde ist einfach geschweift). v. Wölckern, 2. Ablh.8. 148. Die Suppl. z. Siebmacher, XII. 10, gehen das Wappen

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