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gekehrte, silberne Fische, um welche acht (3, 2, 2, 1) goldeneKreuze stellen. Die curländische Familie soll aus Westphalen undzwar aus Brakel bei Dortmund stammen. Das Wappenbild ist nachNeimbt, Tab. V, ein gekrönter Hirschkopf.
v. Brambilla, Ritter.
Schild silbern, durch einen schwarzen Querhaiken getheilt undmit schwarzem Schildcsl'usse. Oben ein rechtssehender, auf demBalken aufstehender, schwarzer Adler mit ausgebreiteten Schwin-gen; unten ein rechts gekehrter, goldener Löwe, welcher mit denHinlerpranken im Schildesfusse steht und dessen Oberkopf in denschwarzen Querbalken hineinragt. Auf dem Schilde steht eineMarquisenkrone und auf derselben erheben sich zwei gekrönteHelme. Der rechte trägt einwärtssehend den Adler der oberenund der linke den Löwen der unteren Schildeshälfte. Die Helm-decken sind schwarz und silbern. — Leupold, Allg. Adelsarch. d.österr. Monarchie, I. 1 u. S. 158 u. 159. — Megerle v. Mithlfeld,S. 102. — v. Hellbach, I. S. 177.
Oesterreich. Johann Alexander Brambilla, k. k. Leibwund-arzt und Director der Josephinischen medic.-chirurg. Academie zuWien, wurde vom Kaiser Joseph IL, 12. Aug. 1784, „in Rücksichtseiner so erspriesslichen Verdienste" in den erbländisch-österreichi-schen Ritterstand erhohen und mit der Herrschaft Carbiano in derösterreichischen Lombardei beliehen. Derselbe hat sich um diebessere Gestaltung der Chirurgie seiner Zeit und die Verbindungderselben mit der Medicin mehrfach verdient gemacht und bei demKaiser Joseph II. die Gründung der genannten Academie angeregt,ist somit eines dankbaren Andenkens sehr werth. Aus der Ehemit Theresie Hann entspross, neben zwei Töchtern, Joseph Ritterv. Brambilla, geb. 1774.
v. Braun, Etile.
Schild von Blau und Silber, ohne Bild, geviert mit einem gol-denen Mittelschilde, in welchem ein grüner Eichenzweig mit fünf