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milie v. Finecke wird vun Gauhe, I. S. 532, und von v. Hellbach,1. S. 361, erwähnt.
Preussen. Ein Sprosse des Geschlechtes derer v. Blixenwurde vom Könige Gustav III. Adolph von Schweden, im Jahre 1772,in den Freiherrenstand, mit Hinzufügung des Namens und Wappensderer v. Finecke zu dem seinigen, erhoben und in demselben Jahrein das Bitterhaus zu Stockholm eingeführt. Die Nachkommenschaftdesselben ist in Pommern mit Klein-Zastrow, Zestelin etc. begütert.— Die Familie v. Finecke war ein altes pommersches und meklen-burgisches Geschlecht, aus welchem Michael Vinecke schon 1293vorkommt. Die Familie ging später in Meklenburg, wo dieselbe imAmte Güstrow und Schwaan begütert war, aus, blühte aber vomAnfange des vorigen Jahrhunderts an in Dänemark und besass inSchwedisch-Pommern die Güter Passow, Hausdorff etc. — DerName Blixen-Finecke ist wahrscheinlich durch Vermählung ent-standen.
v. Boddien.
Im silbernen Schilde ein aus einer am linken Schildesrandestellenden Waldpartie nach der rechten Seite auf grünem Bodenhervorspringender, siebenendiger Hirsch von natürlicher Farbe.Das rechte Horn hat drei, das linke aber vier Enden. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen grünendenBaum trägt. Die Ilelmdecken sind rechts roth und silbern, linkssilbern und grün. — Abdrücke von Petschaften. — Meklenburg.Wappenb., Tab. VII. 22. — Freih. v. Ledebur, I. S. 77.
Meklenburg, Preussen, Hannover. Ursprünglich han-noversches Adelsgeschlecht, aus welchem der k. hannöv. General-Major Johann Caspar v. Boddien, Herr auf Weisin im Meklenbur-gischen, im Jahre 1821 der meklcnburgischen Bitlerschaft einver-leiht wurde. — Glieder der Familie sind in meklenb.-schwerinischenHof- und in kön. preussischen und kön. hannoverschen Miiitair-diensten zu hohen Ehrenstellen gelangt, und das Geschlecht istjetzt auch in Ostpreussen im Ragniter Kreise begütert.