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v. Blixen-Finecke, Freiherren.
Im blauen Schilde die in dem vorstehenden Artikel beschrie-bene goldene Sonne mit Strahlen und Blitzen. Auf dem Schildesteht in der Mitte eine siebenperlige Krone, deren beide äussereund die mittlere Perle je mit noch einer Perle besetzt ist, undrechts, wie links erhebt sich ein mit einer sicbenperligen Kronegekrönter Helm. Der rechte Helm trägt den in dem Artikelv. Blixen beschriebenen, von einein Pfeile durchschossenen Mohren-kopf, und der linke zwei auswärts gekehrte, silberne Fahnen, vorwelchen ein gestürzter, schwarzer Adler ohne Kopf schwebt (Fi-neckescher Adler). Am Schilde stehen zwei vor- und auswärts-sehende, mit Laub umgürtete Männer, welche den einen Arm mitden gekrümmten Ellbogen an den Schild legen. Der rechte Scliild-halter legt mit der freien Hand einen Streitkolben über die rechteSchulter, der linke aber setzt die Linke, in der Hand mit fünfBlitzen, an die Seite. — Abdrücke von Petschaften. — Pomm.Wappenb., II. S. 100 u. XXXVII (die Sonne hat 25 Strahlen. Ausdreien derselben fahren die drei Blitze, einer oben nach rechts,der zweite nach links und der dritte nach unten. Zwischen denbeiden oberen Blitzen stehen fünf, zwischen dem oberen rechtenund dem unteren neun, und zwischen letzterem und dem oberenlinken acht Strahlen). — Svea Rikes Wapnbok, Freih., 13. —Was das Wappen derer v. Finecke anlangt, so beschreibt v. Rie-ding, I. S. 155, dasselbe, nach dem Manuscripte abgegangenermeklenburgischer Familien, wie folgt: im silbernen Schilde und aufdem Helme ein gestürzter, schwarzer Adler ohne Kopf, dessen Brustund Flügel mit einem rolh-silbernen Schachbalken belegt sind. DieHelmdecken sind silbern und schwarz. — v. Westphalen, Monum.ined., IV. 19. 50, giebt das Siegel des Bernh. Finecke von 1366.Das ganze Feld ist mit einem rothen Gemäuer bedeckt, in welchemgegen die linke Seite des Schildes, etwas hoher als die Milte, eineviereckige Oeffnung gelassen ist, durch welche, von vorne zu, einVogel fliegt, dessen Kopf man nicht sieht. — Das Lexicon overadel. Familier i Danmark, I. XXVII. 31, lässt den silbernen Schildquer von einer rothen Mauer von drei Schichten und oben mitvier, unten mit drei Zinnen durchziehen, und legt hinter die Mauereinen gestürzten Adler ohne Kopf. Die Farbe des Adlers ist nichtangegeben. Der gekrönte Helm trägt den gestürzten Adler desSchildes, welcher mit der Mauer desselben belegt ist. — Die Fa-