Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
55
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rechts am Hinterkopfe, die Spitze aber oben an der Stirn zu sehenist. Die Helmdecken sind blau und golden. Abdrücke von Pet-schaften. Pomm. Wappenb., II. S. 97 u. 98 und XXXVII.Micrael, VI. S. 467, sagt: Büxen, Wolgastisch, führen drei weissePfeile aus einer blitzenden oder büxenden Sonne triangulärischerWeise im blauen Felde durch einander gebend und einen Mohren-kopf oben auf dem Helme, wodurch ein Pfeil oben ausgeht.Lubin, Karte von Pommern, und Siebmacher, III. 162, geben eben-falls, anstatt der Blitze, Pfeile an. Svca Bikes Wapnbok, 59.Lexicon over adelige Familier i Danmark, I. IX. 199 (in Blau einegoldene, strahlende Sonne, oben, rechts und links, mit einem ge-fiederten Pfeile schräg, und unten mit einem eben solchen ganzen,ireötilrzten Pfeile besetzt. Aus dem Helme wächst ein rechtssehen-

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der Mohr auf, dessen Kopf von einem Pfeile schrägrcchts durch-schossen ist). v. Meding, II. S. 58 u. 59, beschreibt zuerst dasWappen nach Micrael und Siebmacher, und giebt dann an, dass erauf einem Petschafte nur zwei Pfeile gefunden habe, deren Spitzenoben aus der Sonne hervorkamen und ins Andreaskreuz durch die-selbe gesteckt waren. Die Angabe im N. Preuss. Adelslexic., I.S. 252, dass im goldenen Schilde ein silberner, mit zwei Pfeilendurchbohrter Kopf stehe, beruht jedenfalls auf einem Irrthume.Ein Siegel des Achim Blixen von 1526 (Pomm. Wappenb., II. XLII.1) giebt das beschriebene Wappenbild, doch gleichen die Blitze mehrdrei aus der Sonne hervorgehenden Pfeilen. Gauhe, I. S. 162Ii. 163. v. Hellbach, I. S. 150. Freih. v. Ledebur, I. S. 71.

Prcussen. Altes pommersches Adelsgeschlecht, aus welchemHinricus ßlixino urkundlich schon 1239 als Zeuge auftritt und wel-ches, dem Wappenbilde nach, so wie nach einer Urkunde von 1305,mit der Familie von der Schmeiing (s. unten) eines Ursprungesist. Zu Anfange des 14. Jahrhunderts war die Familie bereits inPommern begütert, und die alten Lehngüter: Jargenow, Xegentin,Klein-Zastrow, Zestelin etc., blieben im Besitze der Familie. Diebeiden der erstgenannten Güter stehen der adeligen, die beidenletzten der freiherrlichen Linie (s. den nachstehenden Artikel) zu.Das Geschlecht breitete sich auch in Schweden aus, kam auch inder zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Dänemark vor. InSchweden wurde dasselbe 1723 in das Ritterhaus zu Stockhohneingeführt.