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der Schild, welcher bald roth, hald blau angegeben wird, unverän-dert beibehalten und golden eingefasst, auf denselben aber die Gra-fenkrone mit drei Helmen gesetzt. Der mittlere, gekrönte trägt denHelmschmuck des Stammwappens, der rechte und linke aber einenschwarzen, golden bewehrten, einwärtssehenden und silzenden Adlermit rother ausgeschlagener Zunge. Den Schild halten zwei einwärts-sehende, wilde Männer (Deutsche Grafenh. d. Gegenw., I. S. 88).— Gauhe, 1. S. 161. — v. Hellbach, I. S. 149. — Freih. v. Le-debur, I. S. 70.
Preussen. Altes, ursprünglich brandenburgisches Adelsge-schlecht, aus welchem Gyso v. Blankensee schon 1333 in der Neu-mark begütert war. Im 15. Jahrhunderte schied sich dasselbe indie beiden Hauptäste zu Schiagentin und zu Schonewerder. Vonder ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts an breitete sich die Familiein Pommern aus, wo dieselbe grossen Grundbesitz erwarb, undneuerlich noch im Stolper Kreise (Pomm. Wappenbuch, I. S. 128)angesessen war, kam auch nach Sachsen etc. Mehrere Sprossendes Geschlechts sind namentlich in kün. preussischen Kriegsdien-sten zu grossem Ansehen und hohen Ehrenstellen gelangt, undAlexander Sigismund Friedrich Richard Georg v. B., k. preuss.Kammerherr, Domdechant des Hocbstifts Camin und General-Land-schaftsrepräsentant von Westpreussen, Herr der Herrschaft Filelineetc., wurde vom Könige Friedrich Wilhelm HL von Preussen, 5. Juni1798, in den Grafensland erhoben.
v. Blixen.
Im blauen Schilde eine von zwölf Strahlen umgebene, goldeneSonne, aus welcher drei Blitze hervorgehen, von denen zwei nachden Oberwinkeln, einer nach rechts, der andere nach links undder dritte nach dem Unterwinkel hin ausschiesst. Zwischen denbeiden oberen Blitzen stehen drei, und zwischen dem oberen undunteren, aus einem Strahle fahrenden Blitze auf jeder Seite vierStrahlen. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Blau und Goldviermal gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher einen linksgekehrten, mit einer silbernen, die Bänder rechts ausschlagendenStirnbinde geschmückten Mobrenkopf trägt. Letzterer ist von einemsilbernen Pfeile schräglinks so durchbohrt, dass das Gefieder unten