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2 (1855)
Entstehung
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Wulste bedeckt und die Hörner sind von Silber und Blau mit ge-wechselten Farben quer getheilt). v. Meding, II. S. 5(5, zunächstnach Bit binar und Dienemann und mit der Angabe, dass er dasWappen eben so auf einer Stammbuchzeichnung von 1625 und aufPetschaften gesehen habe, so wie nach Siebmacher). Suppl. zuSiebm. Wappenb., IV. S: F. H. v. Bismark (wie Dithmar und Die-nemann). Der Schild des Wappens der Grafen v. Bismark-Bohlen(s. unten) ist golden eingefasst und geviert: 1 und 4 enthält dasBismarksche, 2 und 3 das Bohlensche Wappen: in Silber siebenrothe in Form eines Sparrens über einander gelegte, längliche Qua-drate, auf deren oberstem ein rechts gekehrter, rother Greif auf-wächst. Ueber der den Schild bedeckenden Grafenkrone erhebensich drei gekrönte Helme. Der mittlere trägt den BohlenschenIlelmschmuck: einen aufrecht gestellten Stamm, welchen auf jederSeite ein auswärtssehender, geflügelter, rother Greif hält; der rechteden Bismarkschen, oben beschriebenen Helmschmuck, und der linkedrei Straussenfedern, von welchen die mittlere rolh und mit einersilbernen Raute belegt ist, während die zur Rechten und Linkensilbern und mit einer rothen Raute belegt sind. Die Decken desmittleren und linken Helmes sind roth und silbern, die des rechtenblau und silbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende, ge-krönte, rothe Greife (Deutsche Grafenh. d. Gegenw., I. S. 84).Der Schild des Wappens der württemb. Grafen v. Bismark (s. u.)ist ebenfalls geviert: 1 und 4 enthält das Stammwappen, doch istdas ganze Wappenbild: ein JNesselhlatt, silbern; 2 in Blau ein ein-wärts springender, goldener Löwe, und 3 in Blau ein silbernes,einwärts springendes Pferd. Auf der den Schild bedeckenden Gra-fenkrone erhebt sich ein gekrönter Ilelm, welcher zwei Büflelshörnerträgt, von denen das rechte silbern, das linke blau ist, und zwi-schen welchen das silberne IVesselblatt des 1. und 4. Feldes schwebt.Die Helmdecken sind rechts blau und silbern, links blau und gol-den, und den Schild hält rechts ein auswärtssehendes, silbernesRoss, links ein einwärtssehender, goldener Löwe (Deutsche Grafenh.d. Gegenw., 1. S. 83). Gauhe, I. S. 158 u. 159. v. Hellbach,II. S. 145 u. 146. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 242241.Freih. v. Ledebur, 1. S. 67 u. 68.

Preussen. Eins der ältesten und angesehensten branden-burgischen Adelsgeschlechter, welches nach Einigen wendischen Ur-sprungs ist, nach Enzelt u. A. aber in sehr früher Zeit aus Böhmenin die Altmark gekommen sein soll, wo dasselbe das Städtchen