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2 (1855)
Entstehung
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lin, Alsat. diplom., zuerst 884 in einer Schenkungsurkunde KaisersCarl des Dicken vor. Wido v. Berstatt erscheint 1120 in einemTauschbriefe der Abtei Mauer-Münster, und die fortlaufende Stamm-reihe der Familie beginnt um 1260 mit Rudolph v. B., dessenSohn, Hans, 1280 des Johanniterordens Ritter in der CommendeRottweil war. Vom 15. Jahrhunderte an waren mehrere Gliederder Familie mit den ersten weltlichen und kirchlichen Aemtern undWürden der Stadt Strassburg bekleidet und andere kommen alsBurgmiinner zu Brumat und Ilagenau, so wie als Schirmvoigte derPropstei Alt Sanct Peter vor, auch zeichneten sich Sprossen desGeschlechts in pfälzischen, württembergischen, venetianischen, spa-nischen , französischen etc. Kriegsdiensten aus. In neuerer Zeitkam die Familie namentlich durch Wilhelm Ludwig Leopold Rein-hard v. B., gest. 1857 als grossherz. had. Geh. Rath, Kämmererund Staatsminister, zu hohem Ansehen. Die Familie ist im Gross-herzogthume Baden mit den Herrschaften Buchheim, Hochdorf,Benzhausen, Weilersdorf, Wittnau, Biezighofen, Yach etc. begütert.

v. Bischofswerder.

Im silbernen Schilde ein schräglinks gelegtes, schwarzes Schiffs-hakeneisen, an dessen rechter Seite unten (nahe da, wo der Ilakenin die Stange gesteckt wird), ein Haken befestigt ist. Auf dem,auf dem Schilde sich erhebenden Helme stehen neun Hahnenfedern,von welchen fünf sich rechts, vier aber, welche letztere etwas ab-geschnitten sind, sich links kehren. Die zwei oberen der rechts-wehenden Federn und die obere der links wehenden sind silbern,die drei unteren der rechts gekehrten Federn aber schwarz, und diedrei unteren der links gekehrten roth. Die Helmdecken sind schwarzund silbern. Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, I. 55:v. Bischofswerdt, Schlesisch (dieDeclaration" sagt wörtlich: Aufdem Helme die mittleren drei Federn weiss, die vorderen schwarz,die anderen roth: eine Angabe, welche mit, der oben gegebenenBeschreibung übereinstimmt). Spener, S. 302, und Sinapius, I.S. 266, nehmen auf dem Helme neun Hahnenfedern an, von wel-chen die ersten drei schwarz, die mittelsten drei silbern, die letz-ten drei aber zur Linken, welche etwas abgeschnitten, roth sind.Dieersten drei" können keine anderen als die drei unteren der