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silbern abgetheill, und zwischen denselben eine silberne Lilie. Feld2 und 3 und linker Helm: Boltzig. Mach dem Diplome vom 24. Mai1S23 führen die Freiherren v. Goldstein-Berge dieses Wappen miteinem Mittelschilde, einer zwischen dem 3. und 4. Felde einge-pfropften Spitze und einem dritten Helme, als mittlerem, vermehrt.Der Mittelschild zeigt in Blau vier goldene Querbalken (Wappen derrheinliindischen Familie v. Goltstein, von welcher sich früher, unterAnnahme eines anderen Wappens, die nachher fränkische und spä-ter sächsische und preussische Familie v. Goldslein getrennt hatte.Die rheinländische Familie v. Goltstein führte übrigens nach ande-ren Angaben einen von Gold und Blau achtmal quer gelheiltenSchild). Die Spitze zwischen dem 3. und 4. Felde ergieht dasWappen der Familie v. Berge und zwar die rolhe Gemse oder denGemsbock rechts gekehrt, und der eingeschobene, mittlere Helmträgt den Pfauenschweif des v. Bergeschen Helmes.
v. Berstett, Freiherren.
Im silbernen Schilde ein rechts gekehrter, schwarzer Lowe mitrother ausgeschlagener Zunge und doppeltem Schweife. Auf demSchilde steht ein Ilelm, aus welchem ein rechtssehender, schwarzerLüvve aufwächst, dessen Rücken mit drei silbernen Kugeln bestecktist. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. — Abdrücke vonPetschaften. — Siehmacher, I. 192: v. Berstet, Elsassisch (die.jDeclaration" nimmt auch rothe Klauen an). — Tyroff, II. 5. —v. Meding, II. S. 43, sah auf einem Stammbaume den aufwachsen-den Löwen auf dem Helme ohne die Kugeln. — Gauhe, I. S. 127u. 128. — v. Hellbach, I. S. 132. — N. Preuss. Adelslexicon, I.S. 220 (giebt das Wappen nach Siehmacher). — Gast, Adelsh. d.Grossherz. Baden, S. 51 — 55 (nimmt auf dem Bücken des Löwenauf dem Helme die Kugeln an; die Ilelmdecken sollen schwarz,roth und silbern sein). — Gen. Taschenh. d. freih. Häuser, 1849.S. 36 (erwähnt die drei Kugeln nicht), und 1855. S. 35.
Grossherzoglhum Baden, Oesterreich. Alles, stiftsfähigesund ritterbürliges, schon in früher Zeit den reichsritterschaftlichenGanionen im Elsass, in der Ortenau und in Schwaben einverleibtesAdelsgeschlecht im Elsass. Das Stammhaus desselben, Burg undHerrschaft Berstett (Bardestat) am Kochersberge kommt nach Schöpf-