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v. Ledebur sagt kurz, dass die behauptete Abstammung aus Cülnvüllitr unerwiesen sei. — Aus der Altmark ist die Familie zeiti»
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nacli Pommern gekommen. - Nach pommerseben Chronisten be-lehnte Herzog Barnim I. den Heinrich Barvot und seine Erben mitdem Schulzengerichte zu Stettin: die Familie musste also schon indamaliger Zeit in hohem Ansehen gestanden haben. Der genannteHeinrich Barvot tritt bis zu Ende des 13. Jahrhunderts in vielenStettinischen Urkunden auf, und zwar bisweilen auch unter demINamen: Henricus Nudipes. Dieser Name entkräftet, abgesehen vondein redenden Wappen der Familie, wohl hinreichend die Annahmedes N. Preuss. Adelslexicons, dass der Name Barfuss von dem la-teinischen Worte: parvus, klein, herkommen solle, wenn das ge-nannte Werk diese Angahe auch aus „sicherer" Quelle haben will,— Die ponnnersche Linie, welche auch in Meklenburg begütertwar, erlosch in der Mitte des 16. Jahrhunderts, doch machte dieFamilie sich im 17. Jahrhunderte wieder in Pommern ansässig undverbreitete sich aus Pommern nach Schlesien, Preussen etc. —Johann Albrecht v. B., kurbrandenb. General-Lieutenant und späterk. preuss. General-Feldmarschall, w. Geh. Rath, Ober-Kriegspräsi-dent etc., wurde vom Kaiser Leopold I., 29. Nov. 1699, in denReichsgrafenstand erhoben: eine Erhebung, welche Kurfürst Fried-rich III. von Brandenburg bestätigte, und der Bruder desselben,Ernst Wilhelm v. B., später Herr auf Guhrau im Grotkauschen,erhielt hei dieser Gelegenheit den Reichsfreiherrenstand. Die gräf-liche Linie erlosch mit dem dritten Sohne des Feldmarschalls, Lud-wig Grafen v. B., im Jahre 1741, und die freiherrliche mit ErnstWilhelm schon 1718. — Die adelige Familie blüht jetzt in derMittel- und Neumark, so wie am Rheine, und besitzt mehrere Gu-ter. Nach Freih. v. Ledebur hat dieselbe neuerlich die am Rheinegelegene Ruine Falkenburg erworben, woher sich der Name:v. Barfuss-Falkenburg schreibt.
v. Baring, Freiherren.
Im silbernen Schilde ein rechts gekehrter, schwarzer Bären-kopf mit rother ausgeschlagener Zunge und mit einem schwarzenRinge in der Nase. Auf dem Schilde steht eine siebenperlige frei-herrliche Krone und auf dieser ein mit einem von Schwarz und