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II. S. 31 u. 32, zunächst nach den vom Präsidenten v. d. Hagen,Beschr. der Stadt Freienwalde, S. 15, gegebenen Angaben, welcheganz mit Obigem stimmen, und dann nach dem Manuscripte abge-gangener meklenb. Familien, nach welchem der Balken im Schildeund auf dem Helme golden ist, die Füsse aber rechts gekehrt sind.— Das Wappen der Grafen v. Barfuss (s. unten) zeigte im silber-nen Schilde, welches mit 34 rothen Tropfen, oben 18, unten 16,versehen war, einen grünen Querbalken mit drei nackten, links ge-kehrten Füssen. Auf dem gekrönten Ilelme standen drei rothe,zweihenkelige Blumenvasen, aus welchen drei weisse Lilien an zwei-blätterigen, grünen Stielen hervorkamen. Die Helmdecken warensilbern und rolh. So geben das gräfliche Wappen das Wappen-bucli d. Preuss. Monarchie, I. 18, das Pomm. Wappen!)., II. XXVIII,Dithmar, S. 30 (welcher den Schild golden eingefasst und den Hehnmit einem roth-silbernen Wulste bedeckt annimmt) u. A., und nachAllem wird dieses Wappen jetzt meist von der adeligen Familie ge-führt, denn fast alle in den bekannten Sammlungen vorkommendeLackabdrücke, welche zweifelsohne von Petschaften kommen, welchenach 1741, in welchem Jahre die gräfliche Linie erlosch, gestochensind, zeigen dieses sogenannte gräfliche und nicht das oben be-schriebene Wappen. — Nachrichten über die Familie geben, ausserden genannten Schriftstellern, noch Angeli, S. 39, Micrael, VI. S.630, Gauhe, I. S. 71 u. 72, v. Hellbach, 1. S: 101 u. 102, NeuesPreuss. Adelslexicon, I. S. 176—178, und Freih. v. Ledebur, I.S. 33 u. 34.
Preussen. Die Familie v. Barfuss, welche in alten Urkundenunter den Namen: Nudipes, Barvot, Barfoth und Barfl'te vorkommt,gehört zu den ältesten, begütertsten und ausgebreitetsten märkischenAdelsgeschlechtern. Dieselbe soll sich schon unter Alhrecht demBüren in der Altmark ansässig gemacht haben, woher aber dieselbegekommen, ist nicht bekannt, v. Hellbach spricht von fränkischemUrsprünge: eine Annahme, welche wenig für sich hat; das NeuePreuss. Adelslexicon leitet aber dieselbe von dem bekannten altenciilnischen Geschlechte Perfuse, Perfusus, Profusus ab, und giebteine Abstammung von dem 1169 urkundlich vorkommenden RicolfParfuse, welche mit der von Fahne, I. S. 328, gegebenen Abstam-mung mehrfach stimmt. Leider konnte Fahne, welcher nur kurzangiebt, dass die Familie v. Barfuss in Pommern von der ethnischeneiner Sage nach abstammen solle, kein erhaltenes Siegel der Fami-lie auffinden, und so kann denn die Heraldik nicht eintreten. Freih.