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Arnold v. Bachofen erhielten vom Kaiser Carl V., 24. März 1532,einen Wappen- und Adelsbestätigungsbrief. Schon 1325 war (Gothadiplom., III. S. 330) Conrad Bachofen v. Echt von Berthold Grafenv. Ilenneherg mit einem Hofe belehnt worden. — Der Reichsfreiher-renstand kam vom Kaiser Leopold I., 12. Oct. 1691, in der Persondes Johann Friedrich B. v. E., herz, gothaischen Premier-Ministersund Geh. Raths-Directors, später Reichshofraths, gest. 1726, in dieFamilie, und der gleichnamige Sohn des Letzteren, k. k. Reichs-Hofrath und herz, sächs. Geh. Rath und Canzler, gestorb. zu Jena3. Jan. 1756, wurde vom Kaiser Franz I., 24. März 1752, in denReichsgrafenstand erhoben. — Nach Fahne (a. a. 0.), welcher meh-rere fiir die Familie sehr wichtige Abstammungen giebt, wurden1390 zu Cüln immatriculirt: Wilhelm Echt v. Werl, Johann Echtund Peter Echt, sämmtlich aus der Lütticher Diöcese. — Im 17. Jahr-hunderte war die Familie einige Zeit in Ingermanland begütert, ver-lor aber durch Krieg die Besitzungen bald wieder. Vom 18. Jahr-hunderte an gelangte dieselbe namentlich in den sächsischen LandenErnestinischer Linie zu grossem Ansehen und reichem Grundbesitz,auch kam ein Zweig nach Dänemark und ein anderer später nachPreussen in die Mark Brandenburg. Aus letzterem haben mehrereSprossen in der königl. preussischen Armee gestanden. — In dieAdelsmatrikel der preussischen Rheinprovinz ist das Geschlecht indie Klasse der Edelleute unter No. 87 (Anton J. A. Hubert Bachovenv. Echt, Cleve, 27. Juni 1829) und No. 159 (Joseph Franz AntonJohann Bachoven v. Echt, Coblenz, 16. Febr. 1830) eingetragen.
v. Barfuss (Barfus).
Im rothen Schilde ein grüner Querbalken, auf welchem nebeneinander drei mit den Zehen nach der linken Seite gekehrte Füssevon natürlicher Farbe stehen. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher einen die Sachsen rechtskehrenden, mit dem Balkenund den Füssen des Schildes belegten, rothen Adlersflügel trägt.Die Helmdecken sind roth und silbern. — Pomm. Wappenbuch, 11.S. 73 — 75 u. XXVIII. — Siebmacher, I. 174: Die Barfiise, Mär-kisch (der Helm ist mit einem roth-silbernen Wulste bedeckt, undauf dem Helme steht ein geschlossener, die Sachsen linkskehrenderAdlersflug, welcher mit den Balken und den Füssen des Schildesbelegt ist). — Sinapius, II. S. 299 (wie Siebmacher). — v. Meding,