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v. Autenried.
Schild viermal von Rotli und Silber schrägrechts getlieilt, ohneBild. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher denRumpf eines nackten, vorwärtssehenden Jünglings mit braunem,kurz abgeschnittenem, krausem Haare trägt. Demselben sind, wosonst die Arme stehen, silberne Büffelshürner ohne Mündung ange-setzt, von denen jedes mit einem schmalen, schrägrechten, rothenBalken belegt ist, auch läuft ein solcher Balken von der rechtenSchulter des Bumpfes nach links und unten. Die Helmdecken sindroth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Calender desWetzlarschen Kammergerichts. — v. Meiling, III. S. 20, nach demgenannten Calender. — Tyroff, II. 96. — v. Hellbach, I. S. 96. —In den genannten Quellen ist dieses Wappen als das freiherrlichegegeben, ist aber — s. den folgenden Artikel — nur das adelige.
Sachsen. Heinrich Friedrich Leberecht Autenried, gebürtigaus Wittenberg, von Sr. kurf. Durchlaucht zu Sachsen wegen desobersächsischen Kreises bei dem Reichskammergerichte zu Wetzlarpräsent. Assessor, wurde vom Kaiser Joseph II., 1782, in denReichsadelstand erhoben.
v. Autenried, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild von Roth undSilber viermal schrägrechts getlieilt, ohne Bild (Stammwappen). 1und 4 in Silber ein einwärts gekehrter, golden gekrönter, rotherLöwe; 2 und 3 in Gold ein schrägrechter, mit drei goldenen Mün-zen belegter, schwarzer Balken. Auf dem Schilde steht eine fünf-perlige freiherrliche Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helmeerheben. Der mittlere trägt den Jünglingsrumpf des Stammwap-pens (s. den vorstehenden Artikel); der rechte ein sechseckiges, ein-gebogenes, wie Feld 2 und 3 tingirtes und belegtes Schirmbret, vondessen fünf freien Ecken jede mit einer goldenen Kugel bestecktist, aus welcher eine kleine Pfauenfeder hervorsteht, und der linkeden Löwen des 1. und 4. Feldes einwärts gekehrt und aufwach-send. Die Decken des mittleren Helmes sind roth und silbern, diedes rechten schwarz und golden, und die des linken roth und sil-bern. — Abdrücke von Petschaften. — Geneal. Taschenb. d. treib.