Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

28

Im 15. Jahrhunderte kamen nach v. Räumer,' Cod. dipl. Bran-den!)., I. S. 219 u. 301 , und II. S. 80, Glieder des Geschlechtsoft im Gefolge der ersten Kurfürsten des Ilohenzollerschen Stam-mes in der Mark Brandenburg vor, auch war der Enkel des obengenannten Freiherrn Carl Heinrich, Freiherr Friedrich WilhelmErnst, k. preuss. Regierungsrath. Der Reichsgrafenstand wardurch zwei Erhebungen dreier Brüder in die Familie gekommen.Zuerst erhielten vom Kaiser Leopold I., 24. März 1695, die beidenBrüder: Johann Friedrich und Christoph Wilhelm v. A., den Grafen-stand, und später, 2. April 1696, erhielt denselben auch der dritteBruder, Johann Heinrich v. A. Das Ericischen der gräflichen Linienist oben angegeben worden. Die freiherrliche Linie blüht in denNachkommen des Freiherrn Carl Heinrich v. A. in Bayern fort.

v. Augustin, Freiherren.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth ein einwärtsgekehrter, gekrönter, goldener Löwe mit offenem, feuerspeiendemRachen; links in Blau ein mit der Spitze nach oben aufrecht ge-stelltes, blankes Schwert mit goldenem Griffe, welches im oberenTheile durch einen grünen Lorheerkranz gestochen ist. Auf demSchilde steht eine fünfperlige freiherrliche Krone und auf dieserein gekrönter Helm, welcher einen offenen, schwarzen Adlersflugträgt, zwischen dessen Flügeln das Schwert der linken Schildes-häll'te mit dem Lorheerkranze schwebt. Die Helmdecken sind rechtsroth und golden, links blau und silbern. Abdrücke von Pet-schaften. Hyrtl, II. S. 104107. Gen. Taschenb. d. freih.Häuser, 1848. S. 14 (gieht nicht an, dass der Löwe Feuer speit),und 1855. S. 17 u. 18.

Oesterreich. Vincenz Augustin, geh. 1780 zu Pesth, k. k.Oberst jetzt k. k. Geh. Rath, Feldzeugmeister und General-Artillerie-Director wurde vom Kaiser Franz I. von Oesterreich,laut Diploms d. d. Wien, 16. April 1822, in den erbländ.-österr.Freiherrenstand erhohen. Derselbe, zweimal vermählt, hat dasGeschlecht durch vier Söhne und fünf Töchter fortgepflanzt.