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2 (1855)
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und die später, tfom Ende des 15. Jahrhunderts an, sich auch inPreussen ausbreitete, wo dieselbe jetzt blüht, namentlich in West-preussen begütert ist, und durch mehrere Glieder in kün. preussi-schen Staats- und Militairdiensten hohes Ansehen erlangt hat. Diesächsische Linie starb 10. Juni 1719 mit Caspar Heinrich v. A. aus

v. Aufsees zu Aufsees, Freiherren.

Im blauen Schilde ein breiter, silberner Querbalken, welchermit einer fitnfblätlerigen, rothen Rose belegt ist. Auf dem Schildesteht eine fünfperlige freiherrliche Krone, und auf dieser ein miteiner freiherrlichen Krone gekrönter Helm, welcher zwischen zweiblauen Btlfl'elshürnern, welche mit dem Balken und der Rose desSchildes belegt sind, einen goldenen, mit einem Pfauenwedel vonfünf Federn besteckten Schaft trägt. Die Helmdecken sind blauund silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr.Bayern, II. 60. v. YVölekern, 2. Abth. S. 116 u. 117. Sieb-macher, I. 102: v. Aufses, Fränkisch (die Rose hat sechs Blätter,und eben so giebt v. Hattstein, III. S. II, dieselbe an; der Schaftist hei beiden nur mit einer Pfauenfeder besteckt), so wie V. S. 314und Suppl., II. 8. Fuldaischer Stiftscalender (die Rose ist aufmehreren Ahnentafeln fünfblätterig, wie dieselbe auch Salver, S. 330,444, 657 u. 677, auf Grabsteinen fand; nur einmal, S. 351, istdieselbe sechsblätterig angegeben). v. Meding, III. S. 17 u. 18,scheint fünf Blätter der Rose und eine Feder auf dem Schafte fürrichtig zu halten. Tyroff, I. 61 (die Rose hat vier Blätter undder Pfauenwedel sechs [1, 2, 1, 2] Spiegel). v. Hefner, II. 21 u.S. 26. Gauhe, 1. S. 55 u. 56: v. Auffsäss. v. Hellbach, I.S. 89. Freih. v. Ledebur, I. S. 26.- Die mit Carl SigmundGrafen und Herrn v. Aufsees 1745 erloschenen gräflichen Linienführten kein vermehrtes Wappen.

Bayern, früher auch Preussen. Carl Heinrich v. Aufseeswurde vom Kaiser Carl VI., laut Dipl. d. d. Wien, 24. Nov. 1714,in den Freiherrenstand erhohen. Altes fränkisches, schon im13. Jahrhunderte vorkommendes Adelsgeschlecht, dessen gleichna-miges Stammschloss um 1525 im Bauernkriege zerslürt wurde. DieFamilie gehörte zu der Reichsritterschaft des Canton Gebürges inFranken und besass im Hochstifte Bamberg das Erbschenken-Amt.