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v. Bulach, A. v. u. zu Auer, A. v. Winckel, sonst Gängenhoffen undRührenbach, und die Auer v. Gilntzig und Herrenkirchen aus. Mat-thäus Auer war 1340 Bischof v. Brixen, und Ernst v. A. 1411 Bi-schof zu Gurck in Kärnten. Andere ältere Glieder der Familie hatBucelini, Stemm. Genn., IV. S. 21—25, angegeben. Im Anfange des16. Jahrhunderts kam die Familie nach Oesterreich, wo dieselbeden Beinamen: v. Premberg annahm. Christoph Auer v. Brembergwar 1514 Land-Comlhur des deutschen Ordens der Balleien Oester-reich, Steiermark etc. Im 17. Jahrhunderte kam mit Johann Helm-hardt v. Auer, welcher das Gut Hohnstein unweit Coburg erwarb,das Geschlecht nach Franken, und der Enkel des Genannten, Jo-hann Christian Auer v. Herrenkirchen, Herr auf Hohnstein, kommt1730 als kais. w. Rath und kurmainz. Kammerherr vor. — Nackv. Lang wurde Johann Friedrich Auer v. Herrnkirchen, k. bayer.Major ä la Suite und vormal. grossherz. Würzburg. Kammerherr,geb. 1750, in die bayerische Adelsmatrikel, unter Nachweisung desAdels seines Geschlechts bis 1402, immatriculirt.
y . Auerswald (Auerswalde).
Im rotlicn Schilde zwei rechts gekehrte, über einander gestellte,silberne, leopardirte oder gehende Löwen mit vorwärts gekehrtenKöpfen und doppelten Schweifen. Auf dem Schilde steht ein miteinem roth-silbernen Wulste bedeckter Helm, welcher einen nachrechts sehenden, silbernen Büffelskopf mit Halse trägt. Die llelm-decken sind roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Siehmacher, I. 155: v. Averswaltn, Meissnisch (die „Declaration"sagt: auf dem llelme ein Auerochs an seiner Farbe). — v. Meding,III. S. 17, nach einem Stammbaume, ganz wie beschrieben undmit dem Bemerken, dass Siebmacher die Farbe des Büffelkopfesnicht angegeben habe.. — Tyrolf, 1. 297 (der Helm ist gekrönt).— Ivnauth, Misniae illustr. prodr., S. 480: Awersvvalda. — Gaulle,I. S. 54 u. 55. — v. Hellbach, I. S. 88 u. 89. — Neues Preuss.Adelslexicon, I. S. 152 (giebt die Farbe der Löwen nicht an; ausdem Helme wächst der Kopf eines Stieres). — Freih. v. Ledebur,I. S. 25.
Preussen, früher Sachsen. Eine der ältesten MeissnischenAdelsfamilien, deren gleichnamiges Stammhaus unweit Chemnitz liegt,