Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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v. Bulach, A. v. u. zu Auer, A. v. Winckel, sonst Gängenhoffen undRührenbach, und die Auer v. Gilntzig und Herrenkirchen aus. Mat-thäus Auer war 1340 Bischof v. Brixen, und Ernst v. A. 1411 Bi-schof zu Gurck in Kärnten. Andere ältere Glieder der Familie hatBucelini, Stemm. Genn., IV. S. 2125, angegeben. Im Anfange des16. Jahrhunderts kam die Familie nach Oesterreich, wo dieselbeden Beinamen: v. Premberg annahm. Christoph Auer v. Brembergwar 1514 Land-Comlhur des deutschen Ordens der Balleien Oester-reich, Steiermark etc. Im 17. Jahrhunderte kam mit Johann Helm-hardt v. Auer, welcher das Gut Hohnstein unweit Coburg erwarb,das Geschlecht nach Franken, und der Enkel des Genannten, Jo-hann Christian Auer v. Herrenkirchen, Herr auf Hohnstein, kommt1730 als kais. w. Rath und kurmainz. Kammerherr vor. Nackv. Lang wurde Johann Friedrich Auer v. Herrnkirchen, k. bayer.Major ä la Suite und vormal. grossherz. Würzburg. Kammerherr,geb. 1750, in die bayerische Adelsmatrikel, unter Nachweisung desAdels seines Geschlechts bis 1402, immatriculirt.

y . Auerswald (Auerswalde).

Im rotlicn Schilde zwei rechts gekehrte, über einander gestellte,silberne, leopardirte oder gehende Löwen mit vorwärts gekehrtenKöpfen und doppelten Schweifen. Auf dem Schilde steht ein miteinem roth-silbernen Wulste bedeckter Helm, welcher einen nachrechts sehenden, silbernen Büffelskopf mit Halse trägt. Die llelm-decken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften.Siehmacher, I. 155: v. Averswaltn, Meissnisch (dieDeclaration"sagt: auf dem llelme ein Auerochs an seiner Farbe). v. Meding,III. S. 17, nach einem Stammbaume, ganz wie beschrieben undmit dem Bemerken, dass Siebmacher die Farbe des Büffelkopfesnicht angegeben habe.. Tyrolf, 1. 297 (der Helm ist gekrönt). Ivnauth, Misniae illustr. prodr., S. 480: Awersvvalda. Gaulle,I. S. 54 u. 55. v. Hellbach, I. S. 88 u. 89. Neues Preuss.Adelslexicon, I. S. 152 (giebt die Farbe der Löwen nicht an; ausdem Helme wächst der Kopf eines Stieres). Freih. v. Ledebur,I. S. 25.

Preussen, früher Sachsen. Eine der ältesten MeissnischenAdelsfamilien, deren gleichnamiges Stammhaus unweit Chemnitz liegt,