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2 (1855)
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v. Hellbach, I. S. 70: Ankersheim. N. Preuss. Adelslexicon, I.S. 113 » 114. Freih. v. Ledebur, I. S. 1"2.

Preussen. Der Amis-Kamnierrath und OberfAmtmann Chri-stian Mathesius, Herr auf Rosenfelde im Greifenhagenseben KreisePommerns, wurde vom Kaiser Leopold I. gegen Ende des 17. Jahr-hunderts mit dem Namen: v. Anckersheim in den Reichsadelstanderhoben und der Adel der Familie vom Kurfürsten Friedrich III.von Brandenburg, 19. Sept. 1700, anerkannt. Friedrich Ludwigv. A., Enkel des Christian v. A. und einziger Sohn des FriedrichAdolph v. A., welcher in der Auseinandersetzung mit seinen Schwe-stern 1736 Rosenfelde übernommen hatte, verkaufte später diesesGut und schloss 16. Febr. 1770 den Mannsstamm der Familie.

v. Anderten.

Im grünen Schilde ein silberner Querbalken, welcher mit dreineben einander gestellten, rechtssehenden, rothen Löwenköpfen mitHälsen und ausgeschlagen en Zungen belegt ist. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Ilelm, welcher einen Löwenkopf mit Halse,ganz wie im Schilde, tragt. Die Helmdepken sind rotli und sil-bern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hanno-ver, D. 7 und S. 4. Siebmacher, V. 350: Oesterreichisch.Sappl, z. Siebin. Wappenb., I. 5. v. Meding, IL S. 17 u. 18,nach dem Erneuerungs- und Bestätigungsdiplome des alten Adelsvom Jahre 1596. Freih. v. d. Knesebeck, S. 64. Freih. v.Ledebur, I. S. 13.

Hannover, Dr. Joachim v. Anderten, fürstbiseböfl. Minden-seber Rath und Capitels-Syndicus, erhielt vom Kaiser Rudolph IL,Prag, 26. Jan. 1596, für sich und seine ehelichen Leibeserben, einBeslätigungsdiplom der altadeligen Herkunft. Derselbe, gest. 1619,stammte aus einem alten Stadtgeschlechte zu Hannover, und vondem Sohne Volckmars v. Anderten, Dietrich v. A., welcher 1424mit Hinterlassung dreier Söhne starb, ab, und von ihm entprossenzwei Söhne, Eberhard und Ludolph v. A., deren Nachkommenschaftnach Freih. v. d. Knesebeck (a. a. O.) 1807 mit dem HauptmannJohann v. Anderten zu Hildesheim im Mannsstamm erloschen seinsoll. Doch kommen (s. u.) noch jetzt mehrere Sprossen des Ge-schlechts vor. Das Geschlecht selbst ist ein sehr altes Patricier-