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2 (1855)
Entstehung
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S. 15. Gauhe, I. S. 6. v. ITellbacIi, 1. S. 55. N. Preuss.Adelslexicon, I. S. 90, und V. S. 2. Freih. v. Ledebur, I. S. 5,glaubt, dass das Wappenbild wohl richtiger Kopf und Hals einesEsels, als der eines Rehes sei.

Preussen, Schweden, Dänemark. Eins der ältesten undvornehmsten Adelsgeschlechter des Fürstenthums Rügen, aus wel-chem Claus Anen, Bürger zu Grimmen, 1456, Evert und Hinrikv. Anen 1523, Claus v. Ahnen 1561 und Clawes v. Ahnen 1571urkundlich vorkommen. Dasselbe war auf Rügen reich begütertund kam 1606 mit Claus v. Ahnen unter dem Könige Christian [V.nach Dänemark, wo dasselbe zu hohem Ansehen gelangte und imvorigen Jahrhunderte noch blühte. Auf Rügen soll die Familie nachdem N. Preuss. Adelslexicon, V. a. a. 0., im Mannsstamme 1680mit Martin Friedrich v. Ahnen, Herrn auf Datzow, Götemitz etc.,und in weihlicher Linie mit Elisabeth v. A., vermählten v. Giinters-berg, ausgegangen sein.

v. Alten.

Im silbernen Schilde sieben rothe, in Form eines rechtenSchrägbalkens an einander gestellte Wecken, von welchen nur dieoberste sich etwas in den oberen Schildesrand verliert. Jede der-selben ist mit einer goldenen Saamenkapsel belegt. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher mit sieben links gekehrten,schwarzen Hahnenfedern, jede an einem rothen Schafte, bestecktist. Die Feder zur Rechten ist die grüsste, die zur Linken diekleinste. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrücke vonPetschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 9 (mit zwei aus-wärtssehenden, schwarzen Hähnen mit goldenen Klauen und rothenKämmen, Zungen und Rärten als Schildhaltern und mit der Devise:Sola Nobilitat Virtus). Nach der Deschreibung, S. 4, steht auf jederder Rauten oder Wecken ein goldenerTropfen". Siehmacher,I. 184: Rraunschweigisch (in Silber fünf schrägrechts an einandergestellte, rothe Wecken, von denen sich die äusseren im Schihles-randc verlieren, und zwischen und auf jeder Wecke eine besaanite,sechshlätterige, goldene Rose. Der mit einem roth-silbernen Wulstebelegte Helm trägt fünf schwarze Straussenfedern. Die Helmdeckensind roth und silbern). v. Meding, I. S. 68, giebl zuerst nach