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1 (1855)
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v. Zoller, Freiherren.

Im blauen Schilde unter einem abgekürzten, goldenen Sparren,welcher oben rechts und links von einem goldenen Patriarchen-kreuze begleitet wird, auf grünem Boden ein rechtssehender, aus-gebreiteter, silberner Adler. Auf dem Schilde steht eine siebenper-lige Freiherrenkrone und auf dieser ein Helm, aus welchem derAdler des Schildes aufwächst. Die Ilelmdecken sind blau und gol-den. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Bayern,IV. 54 (Schild rund mit goldenem Schnitzwerk umgehen, ohneFreiherrenkrone und ohne Ilelmdecken). v. Wülckern, 4. Abth. v. Hefner, II. 70 und S. 65. v. Lang, S. 273 u. 274.v. Hellbach, II. S. 831.

Bayern. Aus Deutsch-Lothringen stammende Adelsfamilie,welche vom Kaiser Leopold I. im Jahre 1674 den Freiherrenstanderlangt hat. Glieder der Familie sind in kün. bayerischen Ilof-und Militairdienslen zu hohen Würden gekommen.

v. Zschock.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im schwarzen Mittelschildedrei kreuzweise Uber einander gelegte, mit den Spitzen abwärtsgekehrte, gefiederte, goldene Pfeile. 1 und 4 in Blau ein sechs-strahliger, goldener Stern; 2 und 3 in Silber ein aufgerichteter,einwärts gekehrter, schwarzer Bär mit rother ausgeschlagener Zunge.Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helmträgt zwischen einem offenen, blauen Adlersfluge den Stern des

1. und 4. Feldes, und aus dem linken Helme wächst der Bär des

2. Feldes auf. Die Hehndecken sind rechts blau und golden, linksschwarz und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb.d. Preuss. Monarchie, IV. 100. Das N. Preuss. Adelslexic., IV.S. 379, gieht den Mittelschild nicht an, belegt den Adlersflug aufdem rechten Helme mit den Sternen und tingirt die Hehndeckenblau und golden. Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 229.v. Hellbach, II. S. 834.

Preussen. Johann Heinrich v. Zschock, k. preuss. Geh.Ober-Finanzrath, erhielt vom Könige Friedrich Wilhelm II. vonPrcusscn, 1. Febr. 1787, ein Erneuerungsdiplom des ihm zustehen-