Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
456
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4f.6

Erzl)iscliof und Kurfürst zu Trier, und die Nachkommenschaft desBruders des Letzteren, Philipp, verbreitete sich in mehrere Linien,von denen aber einige bald wieder erloschen. Glieder der frei-herrlichen Familie, welche schon lange in der jetzigen preussi-schen Rheinprovinz reich begütert ist, kamen namentlich am kur-trierschen Hofe zu hohem Ansehen.

v. Weber.

Im rothen Schilde ein auf grünem Hügel stehender, mit einemsilbernen, schräglinken Balken belegter Rosenstrauch. Aus dem ge-krönten Helme wächst ein roth gekleideter Mann mit silberner,links gekehrter Zipfelmütze auf, welcher mit jeder Hand ein Webcr-schiff emporhebt. Die Helmdecken sind roth und silbern. Ab-drücke von Petschaften aus der Familie.

Sachsen. Der berühmte Jurist und Lehrer des Kirchen-rechts D. Carl Gottlieb Weber, später k. säclis. Geh. Rath und Prä-sident des Landes-Consistoriums, Herr auf Zöscbau bei Oschatz etc.,wurde als k. säclis. Appellationsgerichts-Vicepräsidenl vom KönigeAnton von Sachsen, 29. Nov. 1829, für sich und seine Nachkommenaus höchsteigener Bewegung" in den Adelstand des KönigreichsSachsen erhoben. Bei Erhebung in den Adelstand wurde das alteFamilienwappen unverändert beibehalten und nur der Helm gekrönt. Der Mannsstamm ist durch mehrere Söhne fortgepflanzt worden,welche in k. säclis. Staats- und Militärdiensten stehen.

v. Weiler, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im gekrönten, golden einge-fassten, schwarzen Mittelschilde eine goldene Säule, welche miteinem goldenen Kreuze besteckt ist. 1 und 4 in Blau ein einwärts-sehender, gekrönter, goldener Greif; 2 und 3 in Roth zwei silberneQuerbalken, der obere mit zwei neben einander stehenden, blauenWecken, der untere mit einer solchen Wecke belegt. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte trägt, zwischeneinem offenen, mit zwei silbernen Querbalken belegten, blauen Ad-