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v. Warsperg, Freiherren.
Im schwarzen Schilde ein rechts gekehrter, gekrönter, doppeltgeschweifter, silberner Löwe. Auf dem Schilde steht ein Hehn,welcher einen geschlossenen, die Sachsen rechtskehrenden, schwar-zen Adlersflug trügt, zwischen welchem der gekrönte, silberne Löwedes Schildes so sitzt, dass man nur einen Theil des Kopfes undder Brust nebst den Vorderpranken sieht. Die Helmdecken sindschwarz und silbern. — Abdrücke von älteren Petschaften. —Humbracht, S. 76. — Siebmacher, I. 131 : Rheinländisch (der Löweist links gekehrt und eben so der Flug mit dem Löwen auf demHelme. Ausser dieser Abbildung giebt Siebmacher, V. 175: Preus-sisch, noch zwei Wappen. In dein einen mit dem Namen v. Wars-burg ist der beschriebene Löwe rechts gekehrt und wachst rechts-sehfend aus dem Ilelmc zwischen einem offenen Fluge auf; in demanderen mit dem Namen: v. Warsberg ist der Schild silbern undder rechts gekehrte Löwe schwarz. Letzterer wächst vorwärts-sehend aus dem gekrönten Ilelmc empor zwischen einem offenenFlüge mit silbernen Sachsen und Schwingen). — v. Hattstein, I.S. 651, der Fuldaische Stiftscalender (unter den Ahnen des DamianBitter v. Grünstein), und die Suppl. zu Siebmacher, IV. 28, kehrendie Löwen und die Sachsen des Fluges links. — v. Meding, IL S.642, zieht die Stellung nach rechts vor. — Wappenb. d. Preuss.Rheinprovinz, I. CXXV (giebt einen goldenen Bord um den Schildan und kehrt den Löwen nach links). — Adelsb. d. Grossherz.Baden, S. 209, giebt den Schild blau an, und das Neue Preuss.Adelslexic., IV. S. 315, tingirt nicht nur den Schild, sondern auchdie Adlersflügel blau, setzt auch noch hinzu, dass eine Linie imsilbernen Schilde einen blauen Löwen führe, welcher sich auf demHelme zwischen zwei silbernen Adlersllilgeln wiederhole. — Gen.Tascheub. d. freih. Häuser, 1848. S. 394 (erwähnt auf dem ge-krönten Helme den Adlersflug nicht), und 1855. S. 670 u. 671. —Gauhe, I. S. 2784. — v. Hellbach, II. S. 686.
Baden, Preussen. Altes, stiftsfähiges, rheinländisches Ge-schlecht, welches auch Wersperg, Warspurg und neuerlich Wars-berg geschrieben wurde. Dasselbe stammte ursprünglich aus Lothrin-gen, wo in der Gegend von Metz noch Spuren der längst in Ruinenzerfallenen alten Stammburg Warsperg zu sehen sind, und die or-dentliche Stammreihe der Familie beginnt um 1150 mit Wernerv. Warsperg. Der Enkel desselben, Boemund v. W., war 1299