Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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406
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v. Stillfried - Rattonitz, Freiherren.

Wappen der österreichischen und der ersten preussischen Li-nie: Schild quer und in der oberen Hälfte der Länge nach gelheilt,dreifeldrig, mit Mittelschilde. Mittelschild von Gold und Schwarzschrägrechts getheilt, ohne Bild (Stammwappen: Ratienicz, Iladie-nicz, Rattonitz). I (oben rechts) in Roth ein silbernes, das Fehlganz überziehendes Schrägkreuz, in jedem Winkel von einer gol-denen Rose hegleitet (v. Werder und Schienz); 2 (oben links) inBlau ein in zwei Reihen, jede zu fünf Feldern, von Roth und Blaugeschachter Querhaiken (Tschiscbwitz), und 3 (untere Schildeshälfte)silbern, mit einem von Silber und Schwarz schräg geschachtenSchildesfusse, auf welchem ein Leopard, ursprünglich ein Luchs,mit rother ausgeschlagener Zunge nach der rechten Seite läuft(Walditz. Auf einer neuen Abbildung ist der Schildesfuss mitdem schrägen Schach so dargestellt, dass der schwarze Schildes-fuss mit neun neben und an einander stehenden, silbernen Weckenbelegt erscheint). Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme.Der mittlere Helm trägt, zwischen zwei von Gold und Schwarz mitgewechselten Farben quer getheilten Büffelshörnern, fünf empor-stehende, von Gold und Schwarz schräg getheilte Cornetfiihnchen,von welchen zwei rechts, drei aber links ahlliegen (Hehn des Stamm-wappens). Aus dem rechten Helme wächst rechtssehend der Leo-pard der unteren Schildeshälfte empor (Walditzscher Helm), undaus dem linken Helme, zwischen einem zehnendigen Hirschgeweihevon natürlicher Farbe, eine vor- und einwärtssehende, roth geklei-dete Jungfrau mit goldener Leibbinde und offenem Halse, welcheüber dem grün bekränzten Haupte mit blondem, lang herabwallen-den) Haare die Hände zusammenhält. Die Helmdecken sind rechtsschwarz und golden, und links roth und silbern. Abdrücke vonPetschaften. Dorst, Allgem. Wappen!)., I. S. 2225, nach demDiplome, in Folge dessen das Kreuz im 1. Felde von gelben Nar-cissen hegleitet wird etc. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser,1855. S. 597 u. 598.

Wappen der zweiten preussischen Linie: Haupt- und Mittel-schild ganz so, wie hei der österreichischen etc. Linie. Der min-iere Helm trägt den Schmuck des Stammwappens: die oben be-schriebenen Cornetlahnchen, oder die goldenen Lanzen an denSpitzen mit den Fähnchen zwischen den Büflelshörnern; aus demrechten Helme wächst, zwischen dem Hirschgeweihe, die Jungfrau,