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1 (1855)
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gekrönte Helme. Aus dem rechten wächst der geharnischte Ritterdes Mittelschildes, aus dem linken der Steinhock des 2. und 3.Feldes auf. Die Decken des rechten Helmes sind blau und golden,die des linken roth und silbern. Abdrücke von Petschaften.Wappenb. d. Kgr. Bayern, VIII. 77. Siebmacher, V. 322: DieSichart v. Sichartshoflen. Tyroff, I. 19 (die Blätter haben särnmt-lich in der Mitte eine weisse Riefe, und die Steinböcke keine Leib-binde; der Ritter ist silbern gerüstet, und die Kopfhaube mit dreiweissen Federn besteckt). v. Lang, S. 548. v. Hellbach, 11.S. 479. N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 419 (ohne Angabe desWappens).

Bayern, Preussen. Johann Friedrich Sichart, Kauf- undHandelsherr in Nürnberg und Compagnon der Seidenfabrik vonSichart in Roveredo, wurde nach v. Lang vom KaiserCarl VI., 4. April 1734, in den Adelstand erhoben, nach Megerlev. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 450, dagegen wurde Johann JacobSichart, Seidennegociant zu Roveredo, vom Kaiser Franz I., 1750,mit dem Prädicate: v. Sichartshoff in den Reichsadelstand versetzt. Das N. Preuss. Adelslexicon (a. o. a. 0.) führt beide Diplomean. Nach dem genannten Werke standen früher mehrere Gliederdes Geschlechts in k. preuss. Militairdiensten. Die in Bayernbegüterte Familie stammt aus einem vornehmen Nürnbergischen Ge-schlechte, hat also mit der sächs. Familie v. Sichart einen Ursprung.

y. Sigel.

Gevierter Schild mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschildezwei ins Andreaskreuz gelegte Schwerter mit goldenen Gelassen.1 und 4 roth, ohne Bild; 2 und 3 in Blau eine goldene Lilie.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem ein vor-wärtssehender, rechts roth, links golden gekleideter Mann aufwächst.Derselbe hält in der Rechten ein goldenes Schwert und in derLinken einen goldenen Siegelring. Die Helmdecken sind rechtsroth und golden, links blau und golden. Wappenbuch des Kgr.Württemb., 54. u. 224. Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 476.

Württemberg. Carl Friedrich Sigel, k. württemb. Rittmei-ster etc., wurde vom Könige Friedrieh I., 26. Sept. 1807, in denAdelstand des Königreichs Württemberg erhoben. Derselbe diente