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fclshürner, und der linke den Hahn des t. und 4. Feldes. DieDecken des rechten Helmes sind schwarz und silbern, und die deslinken roth und silbern. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IV. 9 (nachden Suppl. zu Siehni. Wappenb., IV. 24). — v. Wölckcrn, 4. Abth.
— v. Hefner, II. 59 u. 60 und S. 57 («las 1. -Feld von Roth undSchwarz der Länge nach gelheilt, rechts ohne Bild, links die dreiHalbmonde. So gestaltete sich nämlich — Siehmacher, II. 40:v. Schratenberg, Tirolisch. — Schannat, p. 152, und v. Meding, II.S. 538 — der Schild des Stammwappens. Auf dem Helme standein offener, wie der Schild getheilter und gezeichneter Flug. DieDecken rolh und silbern. Bei der Adelsbestätigung der Schrotlen-berge in Tirol im Jahre 1651 wurde das Wappen geviert und mitzwei Helmen versehen. 1 und 4 das Stammwappen, 2 und 3 inSilber eine rechts auffliegende, schwarze Krähe mit einem Ringeim Schnabel. Auf dem rechten Helme steht einwärts gekehrt dieKrähe des 1. und 4. Feldes, und der linke trägt zwei gestürzteHorner, das rechte roth, das linke aber schwarz und mit drei Halb-monden belegt. Die Helmdecken sind rechts schwarz und silbern,links roth und silbern. — Tyroff, I. 149, giebt das alte Wappenderer v. Schrottenberg und das der in Tirol blühenden Linie, 150aber das Wappen der in Franken blühenden freiherrlichen Linieund zwar sämmtlich, wie beschrieben. — v. Lang, S. 233. —Schmutz, Hist. topogr. Lexicon von Steiermark, III. S. 515 —520.
— v. Ilellbach, IL S. 441 u. 442.
Bayern. Wolf Philipp v. Schrottenberg, kurmainz. Geh. undBambergischer Hof-Kriegsrath und Ober-Marschall, wurde vom Kai-ser Joseph I., 27. Sept. 1709, in den Freiherrenstand erhoben.
— Eine ursprünglich österreichische Familie, aus welcher Fried-lich Ulrich Schroltenberger ( Schrattenberger) aus Oesterreich1373 in das südliche Tirol zog und vom Erzherzoge Ernst einenSchirm- und Schutzbrief mit befreitem Gerichtsstände erhielt. Kai-ser Ferdinand I. liess diesen Brief dem Urenkel Ulrichs, JohannPaul S., der Rechte Doctor, und dessen Söhnen, von welchen einerkais. Rath, der andere Leibarzt am kaiserl. Hofe war, als Adels-diplom gelten. — Die Familie war der vormaligen fränkischen Reichs-ritterschaft, so wie der schwäbischen und der am Rheinstrome ein-verleibt, und soll von Hammon S. stammen, welchen Kaiser Fried-rich 1., seiner Tapferkeit wegen, 1153 zu Verona zum Ritter schlug.Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Friedrich v. S., Salz-burgischem Vasallen, welcher 1322 mit Friedrich dein Schönen von