■ ■
'
l'l-t tu
■HdlKM! :wii i
Willi
w'VV UTSy WWt ,
392
Oefeterreich in der Schlaclit bei Miihblorf gefangen wurde und spä-ter jenem nach Oesterreich folgte und an der mährischen Grenzedie nach ihm genannte Herrschaft gründete. Der oben genannteFriedrich Ulrich war ein Enkel desselben. Mit den Urenkeln desLetzteren theilte sieh das Geschlecht in zwei Linien, von welchendie ältere, in Trient gebliebene, 1820 erloschen ist. Die jüngerezog nach Lavis und Salurn und kam später durch Vermählungennach Franken. Aus letzterer Linie entspross der oben angeführteFreiherr Wolf Philipp. — Später erwarb dieselbe in Bayern Grund-besitz.
v. Schwanewede.
Im blauen Schilde ein silberner, nach der rechten Seite schrei-tender Schwan. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auswelchem zwei in einander verschlungene Schwanenhälse so auf-wachsen, dass der eine Kopf nach rechts, der andere nach linkssieht. Die Ilelmdecken sind blau und silbern. — Abdrücke vonPetschaften. — Wappenh. d. Kgr. Hannover, C. 48. — Die Sappl,zu Siehm. Wappenh., V. 19, zeigen den Schwan stehend. — v. Me-ding, I. S. 550, beschreibt das Wappen nach Mushard, S. 485, undgiebt ebenfalls einen stehenden Schwan an. Den Helmschmuck be-schreiht derselbe als zwei silberne, zweimal mit den Hälsen ineinander geschlungene Schwanenküpfe. — Gauhe, I. S. 2259. —v. Hellbach, II. S. 453 u. 454. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 258.
Hannover. Altes, Bremisches Adelsgeschlccht, welches ur-kundlich schon 1248, 1300 und 1308 vorkommt. Das gleichna-mige, unweit Blumenthal gelegene Stammhaus wurde 1308 in deinKriege, welchen die Stifls-Bitterschafl mit der Stadt Bremen führte,zerstört. — Die Familie gehört im Königreiche Hannover zu deinritterschaftlichen Adel der ßremenschen Landschaft.
v. Schweickhardt, Freiherren.
Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth ein die Hor-ner einwärts kehrender, silberner, und links in Blau ein goldenerHalbmond. Auf dem rotli bewulsteten Helme, welcher sich aul