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1 (1855)
Entstehung
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schräge gestellt. Mit dieser Angabe stimmen alle bekannt gewor-denen Siegel der Familie v. Schmertzing überein. Tyroff, II. 21,theilt den Schild der Länge nach von Roth und Silber und tingirtdemgemäss die Lilien. Der gekrönte Helm trägt drei rothe Fahnen,von welchen zwei rechts wehen. Gaulle, I. S. 21182120.Leopold, I. Th. 4. Bd. S. 593 597. v. Hellbach, II. S. 416.

Oesterreich, Herzogthum Sachsen-Allenburg, Fitrstcn-thum Reuss. Ilannibal German v. Schmertzing, Herr auf Gablenzund Lembach, k. poln. und kursächs. Kämmerer und Amtshaupt-mann in Thüringen, wurde vom Kaiser Leopold I., 1704, in denReichsfreiherrenstand erhohen, doch wurde das Diplom erst unterder Regierung des Kaisers Joseph I., Wien, 12. März 1706, ausge-fertigt. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welches nach Einigenaus Liefland oder Pommern, nach Anderen aus Böhmen, wo das-selbe unter dem Namen v. Smirzicz geblüht habe, in das Meissni-sche gekommen ist. Val. König (a. a. 0. S. 767 u. 776) beginntdie Stammreihe mit Dietrich v. Schmertzing, von welchem im6. Gliede der oben genannte Freiherr Ilannibal Germanus stammte,welchen Val. König als Reichsfreiherrn auf Ehrenberg, Haye undReussen aufführt. Derselbe, gest. 1715, kursächs. Kamnierherr,Ober-Hofmeister und Amtshauptmann der Railei Thüringen, hatte sieh1686 hei der Erstürmung von Ostrau in der ersten Sturnicolonne,welche die Wälle erstieg, befunden, woher die vermehrten Standartenim Wappen sich schreiben sollen, auch schon 1683 bei Wien etc.sehr ausgezeichnet, wie im Freiherrendiplome näher erörtert wird.Die Enkel desselben, Caspar Ilannibal und Gottlob Friedrich Han-nihal, stifteten die beiden jetzt noch blühenden Linien der Familie:die lutherische und die katholische. Die erstere blüht jetzt imDerzogthume Sachsen-Altenburg, im Reussischen, in Preussen etc.,die letztere aber in Oesterreich. Dieselbe ist in Ungarn begütert.

v. Sehrottenberg, Freiherren.

Schild geviert: l und 4 in Schwarz drei unter einander ste-hende, mit den Hörnern abwärts gekehrte, silberne Halbmonde;2 und 3 in Silber ein rechts gekehrter, rother Hahn. Auf demSchilde steht eine lünfperlige Freiherrenkrone, auf welcher sichzwei gekrönte Helme erheben. Der rechte trägt zwei silberne Bül-