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1 (1855)
Entstehung
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name Herdern schrieb sich von der erloschenen alten schwäbischenAdelsfamilie dieses Namens her, welche im Wappen die Pfeilspitzeführte. In der v. Schillerschen Familie kommt dieses Wappen alsaltes Familienwappen", wie folgt, vor: Schild quer und in deroberen Hälfte der Länge nach getheilt: oben rechts in Blau eineinwärts aufwachsendes Einhorn, links ein aus der Theilungsliniemit der Spitze nach oben gerade aufsteigender Pfeil; unten in Blauein goldener Querbalken (die Tincturen sind nicht ganz deutlich).Auf dem gekrönten Helme wiederholt sich der Pfeil der oberenlinken Schildeshälfte. Wappenb. d. Kgr. Wflrttemb., S. 57 u. 58und No. 240. Dorst, Allg. Wappenb., II. S. 9.

Württemberg: Carl Friedrich Ludwig v. Schiller ältererSolin Friedrichs v. Schiller geb. 14. Sept. 1793, k. württemb.Oberförster zu Lorch, wurde vom Könige Wilhelm I. von Württem-berg, laut Diploms d. d. Stuttgart, 10. Mai 1845, in den erblichenFreilierrenstand des Königreichs Württemberg, unter Vermehrungdes alten Wappens, erhoben.

v. Schimpff.

Schild gcviert, mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde eingrüner Kranz. I und 4 in Botli ein rechts- gekehrter, goldenerLöwe, welcher in der rechten Pranke einen Reichsapfel emporhebt;2 und 3 in Blau eine rechts gekehrte, vorwärtssehende Eule vonnatürlicher Farbe. Den Schild deckt eine fünfperlige Krone, aufwelcher ein gekrönter Helm steht, aus welchem zwischen einemoffenen Adlersfluge ein rechtssehender, goldener Löwe aufwächst,welcher in der rechten Vorderpranke ein Schwert über sich nachlinks schwingt, in der linken aber einen Reichsapfel hält. DieHelmdecken sind wahrscheinlich rechts roth und silbern, und linksblau und silbern, und den Schild halten zwei einwärtssehendeGreife. Abdrücke von Petschaften aus der Familie.

Sachsen. Der k. k. Artillerie-Major Friedrich Schimpff erhieltvom Kaiser Franz II., im Jahre 1801, den Reichsfreiherrenstand,und zwei Vetlern desselben, Otto August, k. sächs, Sous-Lieutenantund Regiments-Quartiermeister, und Franz Ludwig, k. sächs. Premier-Lieutenant, erlangten von dem fürstlichen Hause Schwarzburg-Rudol-stadt im Jahre 1810 den Adelstand, welcher, laut amtlicher Bekannt-I. 25