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mnchung d. d. Dresden, 21. April 1821, von dem Könige FriedrichAugust I. von Sachsen für das Königreich Sachsen anerkannt wor-den ist. — Glieder der Familie sind in k. sächsischen Staats- undMilitairdiensten zu hohem Ansehen gekommen.
v. Schlepegrell.
Im silbernen Schilde eine schwarze Bärentatze mit einem Tlieileder Keule oder des dicken Beins. Die Tatze hegt, etwas aufwärtsgebogen, nach rechts. Auf dem Schilde steht ein mit einem vonSchwarz und Silber sechsmal gewundenen Wulste bedeckter Helm,welcher, zwischen sieben silbernen Fahnen an goldenen Stangen,von welchen vier sich rechts, drei links wenden, und von welchenjede mit der einwärts gekehrten Bärentatze des Schildes belegt ist,einen silbernen, mit drei Pfauenfedern besteckten Schaft trägt. DieHelmdecken sind schwarz und silbern. — Abdrucke von Petschaf-ten. — Wappenbuch d. Kgr. Hannover, C. 13, mit zwei auswärts-sehenden, schwarzen Bären mit rother ausgeschlagener Zunge alsSchildhaltern, welche auf einem silbernen Bande mit der Devise inSchwarz: Virtute Duce Comite Fortuna, stehen.— Das Wappen istfrüher mehrfach anders geführt worden, v. Meding, III. S. 583 u.584, giebt nach dein v. Düringschen Wappenbuche von 1530 undnach der Abtswappentafel zu St. Michael in Lüneburg von 1371 an,dass die Bärentatze aus dem linken Schildesrande hervorkomme.Auf dem Helme steht in dem genannten Wappenbuche eine grüne,mit einigen Pfauenfedern besteckte Säule von acht grünen, an gol-denen Stangen oder Lanzen sich auswärts kehrenden Fahnen be-seitet. Dagegen sind nach Scheele, Ducatus Lüneburg. Tabula, inSilber zwei schwarze, abgeschnittene Bärentatzen so aufgerichtet,dass die Klauen in die Höhe und von einander gekehrt stehen. DieSäule ist golden, die acht Fahnen sind von Silber und Schwarz inder Länge getheilt, und die Ilelmdecken silbern und schwarz. —Wie Scheele giebt auch Tyroff, I. 72, das Wappen, nur ist dieSäule silbern und hat einen eigenlhümlichen, nicht zu deutendenAufsatz. — Gauhe, 1. S. 2095 u. 2096. — v. Hellbach, IL S. 409.— Frcih. v. d. Knesebeck, S. 249.
Hannover. Alte, Lüneburgische und Bremische Adelsfaniilie,welche urkundlich schon 1299, 1315 und 1321 vorkommt. Die-