Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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375
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in die Seite stemmt. Die Ilelthdecken sind rechts schwarz undgolden, links blau und golden. Wappenb. d. Kgr. Württemberg,S. 39 und No. 140. Das Adelsb. d. Kgr. Württemberg, S. 318,giebt dieses Wappen als das neuere, der Familie vom Kaiser Carl VI.,13. Dec. 1718, verliehene Wappen, setzt in das 1. und 4. goldeneFeld einen schwarzen, gekrönten Adler, bezeichnet das Wachthäus-chen als hölzern mit goldener Bedachung, tingirt die Helmdeckenblau und golden und führt an, dass das Wappen der Familie v.Schad, nach dem derselben vom Kaiser Wenzeslaus verliehenenWappenbriefe, in einem, mit drei rotben Fahnen besteckten, gol-denen Ringe in Blau bestanden habe. Das Wappenb. des Kgr.Bayern, VIII. 32: Schad von Mittelbiberach, zeigt im 1. und 4.Felde einen ganzen, einwärts sehenden, gekrönten, schwarzen Ad-ler, mit einer goldenen, nach rechts und links fliegenden Bindeum den Hals und giebt den Kopf des Mannes auf dem linken Helmemit einem Kranze bedeckt. Siebmacher, I. 116: Die Schadenzu Mittelbibrach, Schwäbisch (wie oben beschrieben). Das Stamm-wappen war der halbe Adler, wie derselbe oben im 1. und 4. Feldeangenommen wurde. Dieses Stammwappen giebt Siebmacher, I.209: Die Schaden, Ulmische adelige Patricier, sowie VI. 26: DieSchaden zu Miltelbiberach. In letzterer Abbildung siebt der Adlerrechts. Das freih. Wappen findet sich in Siebm. Wappenb., III. 44,wie folgt: Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde,mit einem rothen Schildeshaupte, in welchem eine goldene Krone (dieAbbildung ist nicht deutlich) schwebt, ein schwarzer Doppeladler.1 und 4 in Blau das goldene, oben erwähnte Wachlhäuschen; 2 inSilber sieben (3, 3 und I) an einander geschobene, rothe Wecken,u. 3. von Silber und Blau quer getheilt, ohne Bild. Auf dem Schildestehen drei Helme, von welchen der mittlere gekrönt ist. Aus dem-selben wächst, zwischen einem offenen schwarzen Adlersfluge, deroben beschriebene, in das Horn blasende Mann, dessen Kopf miteinem Kranze bedeckt ist, auf; der rechte Helm trägt einen hohen,blau aufgeschlagenen, silbernen, gekrönten und mit zwei Straussen-federn, silbern und blau, besteckten Hut, und der linke einen ebensolchen, silbernen Hut, auf dessen ebenfalls silbernem Aufschlagedie sieben Wecken des 2. Feldes zu sehen sind und dessen Kronemit zwei Slraussenfedern, silbern und roth, besteckt ist. Die. Helm-decken rechts blau und silbern und links roth und silbern.Gauhe, 1. S. 2028 u. 2029. v. Lang, S. 517. v. Hellbach,II. S. 374.