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Wappeubilder werden in der „Declaration" Stecher genannt. Dieden Flug belegenden Lanzen sind schräg einwärts gestellt. — DasWappenb. d. Kgr. Bayern, X. 6, schreibt den Namen v. Sauerzapfund stellt die Spitzen der Lanzen nicht an einander, sondern nurnahe neben einander. — v. Hefner, 11. 57 u. S. 55 (die den Ad-lersflug belegenden Lanzen sind ebenfalls gestürzt). — v. Lang,S. 515. — v. Hellbach, IL S. 370. — Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1854. S. 444 u. 445, und 1855. S. 520.
Bayern. Altes, oberpfälzisches Adelsgeschlecht, welches, reichbegütert, früher in zahlreichen, Iheils katholischen, theils lutheri-schen Linien blühte. Die Glieder des Geschlechts dienten, je nachihrem Glaubensbekenntnisse, theils den Kurfürsten von Bayern undder Pfalz, theils den Fürsten von Sulzbach, Bayreuth und Ansbach.— Die fortlaufende Stammreihe der Familie beginnt mit ConradSaurzapff, Herrn auf Hüflarn, am Ende des 13. Jahrbunderls, undin 16 Generationen ist dieselbe durch Vermählungen mit vielen derangesehensten bayerischen Adelsgeschlechter in nahe Verwandtschaftgekommen. — Die noch jetzt blühende freiherrliche Linie besitztSchloss und Herrschaft Burggrub seit 1629, in welchem Jahre dieGebrüder Veit Friedrich, Veit Hans und Hans Ludwig diese Be-sitzung von den Herren v. der Grün erkauften. — Die Familie be-sitzt urkundlich über 150 Jahre den Freiherrenstand und ist auchim Königreiche Bayern in die Freiherrenklasse immatriculirt, dochist der erste Erwerber des Freiherrenstandes nicht bekannt.
v. Schad.
Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein linkssehender, halber,schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln und goldener nach un-ten zu beiden Seiten fliegender Binde um den Hals, welcher imgoldenen Schnabel einen silbernen Fisch hält; 2 und 3 in Blauein goldenes Wachtlniuschen mit links angelegter Stiege. Auf demSchilde stehen zwei Helme, von welchen der rechte den halbenAdler des 1. und 4. Feldes trägt, aus dem linken aber wächst eineinwärts sehender Mann in blauer Kleidung, mit goldenem Kragenund goldenen Aufschlägen und auf dem Kopfe mit einer golden aul-geschlagenen, blauen Mütze empor, welcher mit der Rechten einschwarzes Hifthorn hält, in welches derselbe bläst, die Linke aber