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v. Merheim führte einen rechtssehenden Adler im Schilde. Da-von finde ich 1409 Henrich." Aus letzlerer Familie stammte un-streitig der k. k. Oberst Hans Wilhelm v. Mehrheimb (Meerheimb),welcher vom Kaiser Leopold I., laut Diploms d. d. Wien, 10. Aug.1(361, den Freiherrenstand des Königreichs Böhmen erhielt. DieNachkommen desselben machten sich in Meklenburg ansässig, unddas Wappen derselben hat v. Meding, I. S. 385 u. 386, nach demDiplome beschrieben. Eine genaue Abbildung giebt das Meklenb.Wappenb., XXXIV. 126. Der Schild ist geviert: 1 und 4 in Goldein gekrönter, linkssehender, schwarzer Adler; 2 und 3 in Blauein rechtssehender, silberner Strauss, welcher im Schnabel ein Huf-eisen hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme: derrechte trägt den Adler, der linke den Strauss. .— Der Dresdn.Calender z. Gebr. f. d. Resid., 1847. S. 171, hält die freiherrlicheFamilie in Meklenburg für einen Zweig der hier besprochenen,doch ist diese Angabe, schon dem Wappen nach, unrichtig.
v. Memmerty.
Im grünen Schilde ein, aus einem goldenen Querbalken auf-wachsendes und nach rechts springendes, silbernes Windspiel mitgoldenem Halsbande und an diesem befindlichem, goldenem Ringe.Das Windspiel wird rechts und links von einem einwärtssehenden,fliegenden, goldenen Falken beseitet, und ein gleicher Falke fliegtim unteren Theile des Schildes, und zwar mit dem ganzen Vorder-körper dem Querbalken zugewendet. Auf dem Helme steht ein,mit einem von Grün und Silber viermal gewundenen Wulste be-deckter Hehn, aus welchem das Windspiel der oberen Schildeshälfteaufwächst. Die Helmdecken sind grün und silbern. — Pomm.Wappenb., II. S. 6 und Tab. II.
Preussen. Eine ursprünglich ungarische Adelsfamilie, welcheum das Jahr 1617, in Folge von Religionsstreitigkeiten, Ungarnverliess und sich nach Preussen begab, in welchem letzteren Landespäter mehrere Glieder der Familie in Militairdiensten standen. —Der k. preuss. Hauptmann a. D. v. Memmerty machte sich 1818durch Ankauf des Rittergutes Damerkow bei Bütow in Pommernansässig.